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Babenhausen

04.03.2020

Wo ist das Storchennest in Babenhausen hin?

Das Storchennest befindet sich nicht mehr an gewohnter Stelle.
Bild: Heinrich Nieder

Die Brutstätte auf dem Dach des Babenhauser Schlosses ist nicht mehr an gewohntem Ort.

Da musste ein Leser unserer Zeitung zwei Mal hinschauen: Morgens waren noch zwei Störche auf dem linken Kamin des Fuggerschlosses , schreibt er unserer Redaktion. Nachmittags fehlte das komplette Nest. „Wohin ist das gekommen?“ Wie berichtet, durfte man ein Storchennest in Kettershausen wegen geltender Fristen in diesem Jahr nicht mehr umsiedeln (lesen Sie dazu auch: Neues Zuhause für Kettershauser Problem-Störche ).

Das Landratsamt Unterallgäu , wo die Untere Naturschutzbehörde ihren Sitz hat, teilt mit, dass die Störche in Babenhausen wohl tatsächlich umgesiedelt wurden. Die Regierung von Schwaben habe eine Ausnahmegenehmigung erlassen, weshalb diese Stelle nähere Auskünfte geben könne. Eine Sprecherin der Oberen Naturschutzbehörde bestätigt, dass eine Umsiedelung des Nests stattfand, die fachlich und naturschutzrechtlich begleitet wurde. Die Brutstätte sei auf demselben Dach um wenige Meter versetzt worden. Die Aktion ging demnach Ende Februar vonstatten, im Vorgriff auf die Brutsaison des Weißstorchs, die Mitte März beginne. Der Hintergrund: Im Rahmen der Teilsanierung des Fuggerschlosses sind Arbeiten im Dachbereich geplant. „Das alte Nest wurde abgetragen und am neuen Ort angebracht“, so die Sprecherin. Die Duftnote soll erhalten bleiben, sodass sich das Brutpaar auf dem Babenhauser Schloss weiter niederlässt und wohlfühlt. (stz)

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