Newsticker
RKI meldet 13.202 Neuinfektionen und 982 neue Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Zwangspause für den Öko-Markt auf dem Klostergelände

Roggenburg

01.07.2020

Zwangspause für den Öko-Markt auf dem Klostergelände

Im Coronajahr 2020 fällt auch der Öko-Markt im Kloster Roggenburg aus.
Bild: Archivfoto Angela Häusler

Die Veranstalter reagieren auf die Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung. Die 22. Auflage des Marktes soll erst im September 2021 stattfinden.

Im Frühjahr musste schon der Ostermarkt gestrichen werden, jetzt fällt im Coronajahr 2020 auch der Öko-Markt in Roggenburg aus. Bund Naturschutz und das Bildungszentrum Kloster Roggenburg haben die für 19. September geplante Veranstaltung abgesagt. Die 22. Auflage des beliebten Marktes soll erst ein Jahr später ausgerichtet werden.

Wie die Kreisgruppe Neu-Ulm von Bund Naturschutz und das Bildungszentrum mitteilen, bedeuten die jüngsten Ankündigungen der Bayerischen Staatsregierung, das Verbot von Großveranstaltungen bis 31. Oktober zu verlängern, das definitive Aus für den Regionalmarkt in diesem Jahr. Die Veranstalter reagieren auf die staatlichen Vorgaben, die eine Durchführung des Marktes untersagen. Der Öko-Markt in Roggenburg, den jährlich zwischen 7000 und 10.000 Besucher aufsuchen, werde eindeutig als Großveranstaltung eingestuft, heißt es in der Mitteilung.

Der "Erlebnis- und Feschtles-Charakter" hätte nicht erhalten werden können

Pater Roman Löschinger, Geschäftsführer des Bildungszentrums, bedauert die Entwicklung, die eine Durchführung des Marktes ausschließt, zeigt aber auch Verständnis für die staatlichen Vorgaben, die zum Schutz der Bevölkerung getroffen werden. Bernd Kurus-Nägele, der als Kreisgeschäftsführer des Bund Naturschutz den Markt organisiert, war der Mitteilung zufolge seit Anfang Mai im Gespräch mit dem Gesundheitsamt, um Möglichkeiten auszuloten, den Markt in einer veränderten Form doch noch durchführen zu können.

Angedacht waren demnach eine Vergrößerung der Marktplatzfläche, um die Abstände zwischen den 90 Ständen erweitern zu können. Laufwege der Besucher sollten im Einbahnverkehr geregelt und die Anzahl der Besucher auf dem Platz mittels Platzkarten begrenzt werden. „Es wäre ein Öko-Markt mit starker Tendenz zu einem reinen Verkaufs-Markt geworden“, schreibt Kurus-Nägele. „Der Erlebnis- und Feschtles-Charakter durch das übliche Rahmenprogramm mit Musik und Kinderaktionen hätte auch bei einer Ausnahmegenehmigung nicht erhalten werden können.“ Die Veranstalter hoffen nun darauf, dass der 22. Öko-Markt am 18. September 2021 in der gewohnten Form in Roggenburg ausgerichtet werden kann. (az)

Mehr ais Roggenburg lesen Sie hier:

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren