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So macht der Online-Handel die Innenstädte kaputt

Kommentar Von Jens Noll
16.02.2024

Plus An der zentralen Einkaufsachse in Illertissen machen fast zeitgleich zwei Geschäfte zu. Eine der beiden Inhaberinnen verweist auf eine kritische Entwicklung.

Die Zahl der Ladenschließungen und Pächterwechsel ist seit der Corona-Pandemie merklich gestiegen. Nun machen in der Illertisser Innenstadt nahezu zeitgleich zwei Fachgeschäfte dicht. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Doch eine bedenkliche Entwicklung, der jeder Verbraucher und jede Verbraucherin etwas entgegen setzen könnte, spielt dabei eine entscheidende Rolle. 

Es liegt nicht an Illertissen, dass "Herzallerliebst" und "Mein Mix" schließen. Wenn wie im Fall des Bekleidungsgeschäfts die Inhaberin aus persönlichen Gründen kürzertreten will und sie zudem Schwierigkeiten hat, Personal zu finden, dann können da die Stadt und ihre Bevölkerung nichts dafür. Die Inhaberin des Geschäfts für Schule und Büro macht den Online-Handel dafür verantwortlich, dass an der Vöhlinstraße 5 künftig keine Büroartikel und Schreibwaren mehr erhältlich sein werden. Es sollte jedenfalls im Interesse der Stadt sein, dass die beiden Ladenflächen nach dem Auszug von Herzallerliebst und Mein Mix möglichst schnell wieder mit Leben gefüllt werden. Leerstand an der zentralen Einkaufsachse macht sich nicht so gut

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.02.2024

Zitat:" Wer keine persönliche Beratung braucht, hat keinen Grund, das Haus zu verlassen und in ein Geschäft zu gehen. Die Person sollte sich dann aber dessen bewusst sein, dass sie durch ihr Konsumverhalten dem Einzelhandel im eigenen Ort schaden."

Ich bin kein Freund leerer Innenstädte, kein Freund vom Ladensterben, aber manche Probleme sind halt hausgemacht bzw. dem geschuldet, dass man sich im Einzelhandel nicht weiterentwickelt hat. Diese Aussage, man schadet dem Einzelhandel im eigenen Ort kann ich zurückweisen, denn meist schadet sich der Einzelhandel selbst, indem er entweder keine gute Beratung mehr bietet oder einfach keine Auswahl vorzuweisen hat. Um meine Ansicht mal an einem aktuellem Bespiel zu beschreiben:

Ich wollte letztens spezielle Acryl-Farbe nachkaufen. Ein Klick in Amazon und zwei Tage später hätte ich die Farben geliefert bekommen. Aber nein, wir haben in Neu-Ulm einen Laden für Künstlerbedarf und zwei Baumärkte, fahr ich nach der Arbeit da kurz hin. Leider schaffe ich es beruflich nicht den Künstlerbedarfsladen während seiner Öffnungszeiten zu besuchen. Also ab in den Baumarkt, die hatten die Farben vor nem Jahr auch in der Auslage. Nach kurzer Suche nichts gefunden. Daher einen Mitarbeiter gefragt, aber der wollte mir andere Farben andrehen, die für mein Projekt nicht geeignet sind. Also zurück ins Auto. Internet aufgemacht und auf der Homepage des anderen Baumarkts nach den Farben gesucht. Bingo, sind vorhanden. Dort angekommen, suche ich wieder vergeblich. Nach Auskunft eines Mitarbeiters: "Die hatten wir mal, sind aber nicht mehr im Sortiment. Warum das noch Online ist? Gute Frage."
Tja, das hat mich 1,5 Stunden Zeit und Benzin gekostet. Gebracht hat es mir aber nichts. Weil ich aber ein Sturkopf bin, hab ich am nächsten Tag früher mit der Arbeit aufgehört, also Überstunden genommen, um in den Künstlerbedarfsladen zu fahren. Hab dort meine Farben bekommen. Jeder andere hätte sicherlich daheim einfach Amazon geöffnet und bestellt. Mach ich das nächste mal vielleicht auch. Meine Zeit ist mir einfach zu kostbar, als dass ich nochmals Überstunden fürs Einkaufen opfere.

Und das gleiche passiert doch auch in den Bekleidungsgeschäften, etc. Wie oft bin ich da schon im Laden gewesen und musste feststellen, dass mir die Hosen nicht passen, weil ich eine "kürze Beinlänge" und somit anscheinend eine Sondergröße brauche. Meine Hosen kaufe ich seit Jahren nur noch im Internet.

Thalia macht es zum Beispiel richtig, da kann ich sowohl im Laden einkaufen als auch bestellen, wobei ich entweder das Produkt im Laden abholen kann (kein Weg umsonst) oder per Post bekomme. Sicherlich, dass ist für kleinere Geschäfte eine riesige Umstellung und mit Kosten verbunden, aber seien wir mal ehrlich. Veränderungen im Einzelhandel hat es immer gegeben. Und schon immer galt der Grundsatz, weiterentwickeln und am Markt bleiben oder nicht modernisieren und irgendwann den Laden dicht machen. Der Einzelhandel muss sich neu erfinden und mit der Zeit gehen.

19.02.2024

Die Politik macht mit ihrer Parkraum-Bewirtschaftung die Innenstädte kaputt. Es macht niemandem mehr Spaß, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Bahnfahren ist viel zu teuer, ständig gibt es Verspätung und Zugausfälle. Außerdem dauert fast jede Fahrt länger als mit dem Auto. Und wenn ich im Laden eine Jacke sehe und anprobiere, gibt es sie nur in ganz wenigen Größen. "Können wir bestellen". Ja danke, das kann ich auch. Viele Verkäufer haben sehr wenig Ahnung und Interesse von ihrem Sortiment. Dann spare ich mir gleich die Fahrtkosten und bestelle die Ware.

16.02.2024

Leider haben die Geschäfte nicht rechtzeitig auf die Veränderungen reagiert. Dabei haben sie doch 2 entscheidende Mehrwerte, die der Onlinehandel nicht hat. Das sind “vor Ort” und “Beratungskompetenz”. Diese Mehrwerte hätten die Ladengeschäfte nutzen sollen oder müssen. Die Frage ist, wie können Sie diese Mehrwerte zu ihrem Vorteil umsetzen.

Vorschlag:

1. Lieferservice innerhalb einer Stunde. Die Geschäfte schließen sich über eine Plattform zusammen und bieten ihre Waren auch online an. Ein Lieferservice verteilt die Ware aber nur regional.

2. Beratungsservice online anbieten, z.B. Videocall