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WFV-Pokal

17.08.2020

Aus für Neu-Ulm

Burak Coban am Ball im Zweikampf mit dem Eschach-Kapitän Manuel Ruess.
Bild: Lucca Fundel

Türkspor Neu-Ulm misslingt die Generalprobe vor dem Ligaauftakt. Die Spatzen fegen ihre Gegner mit 8:0 vom Platz

Sie haben etwas gebraucht um an Flughöhe zu gewinnen, dann flatterten die Ulmer Spatzen mühelos in die dritte Runde des WFV-Pokals. Gegen den TSV Eschach konnte der SSV Ulm 1846 Fussball am Samstag einen klaren 8:0 Sieg feiern. „Wir haben es am Anfang nicht ganz so gut gemacht“ – SSV-Trainer Holger Bachthaler war dann doch mit dem Ausgang der einseitigen Partie zufrieden. Eine bittere Pille hatte der Trainer allerdings zu schlucken: Bei einem Foulspiel war Lennart Stoll derart unglücklich umgeknickt, dass er früh vom Feld musste (25.). Zeitgleich war schließlich auch der Arbeitstag von Nicolas Jann wegen muskulärer Probleme beendet.

Gegen den erwartungsgemäß defensiv eingestellten Landesligaaufsteiger war das Tor zum 1:0 von Tobias Rühle der benötigte Dosenöffner (36.). Nach einem Schlenzer von Vinko Sapina (40.) sowie dem ersten Streich des gut aufgelegten Felix Higl (43.) war noch vor der Pause alles entschieden. Knappe zehn Minuten nach dem Seitenwechsel konnten die Eschacher Burak Cobans Solo nur elfmeterreif stoppen. Felix Higl ließ sich die Chance nicht entgehen und erhöhte vom Punkt aus auf 4:0 (54.). Higl (68.) und der eingewechselte Steffen Kienle (69.) machten gegen die überforderten Oberschwaben das halbe Dutzend voll.

Mit einem tollen Freistoßschlenzer zum 7:0 ließ Coban Eschachs Torhüter Samuel Kleb keine Abwehrchance (73.). Auch Felix Higl konnte den tapferen Kleb noch einmal überwinden (88.). „Felix hat natürlich die Qualität dazu, ihn zeichnet der Torinstinkt aus“, lobte Bachthaler den vierfachen Torschützen.

SSV Ulm: Heimann – Heilig, Geyer, Stoll (25. Gashi) – Jann (25. Kiefer), Sapina, Heußer, Beck (56. Kilic), Coban – Rühle (62. Kienle), Higl.

Für Türkspor Neu-Ulm ist eine Woche vor dem Saisonauftakt die Generalprobe misslungen. Die Mannschaft verabschiedete sich am Freitagabend mit einer knappen Niederlage aus dem WFV-Pokal. Beim Ligakontrahenten 1. FC Heiningen unterlagen die Neu-Ulmer nach einer starken Leistung mit 2:3. „Wir waren klar besser und müssen das Spiel gewinnen“, so Türkspor Trainer Ünal Demirkiran. Er trauerte nach der Partie etlichen teils hochkarätigen Möglichkeiten seines Teams nach. Eine halbe Stunde hatte seine Elf auf dem dortigen Kunstrasen gebraucht, um ins Spiel zu finden. Prompt lag man durch zwei vermeidbare Treffer mit im Rückstand. Beim 1:0 der Hausherren durch Benjamin Kern (9.) lies Neu-Ulms Schlussmann Ediz Özer einen dreißig Meter Freistoß passieren. Auch das zweite Heininger Tor entsprang einer Standardsituation. Im Anschluss an eine Ecke war Robin Reichert erfolgreich (32.). Dann überboten sich die Türkspor Angreifer im Auslassen bester Chancen. Burak Kesici und Marc Hämmerle konnten den Ball aus kürzester Distanz nicht im leeren FC-Tor unterbringen, Engin Karasoy traf nur den Innenpfosten. Marc Hämmerle konnte trotzdem noch vor dem Seitenwechsel zum 2:1 Anschlusstreffer einschießen (42.). Nach einer Stunde Spielzeit vollendete Lennart Zaglauer einen perfekten Konter der Gastgeber mit dem vorentscheidenden Tor zum 3:1. Türkspor gab sich zwar nicht auf und hatte erneut Gelegenheiten. Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Marc Hämmerle (69.) reichte es am Freitag jedoch nicht mehr. Ünal Demirkiran sprach später von einer gelungenen Standortbestimmung. Am kommenden Samstag beginnt für ihn und Türkspor Neu-Ulm beim TSV Heimerdingen die Verbandsligasaison.

Türkspor Neu-Ulm: Özer – Onay, Gündüz, Pangallo, Nikolic (51. Evens) – Karasoy, Aksoy, Kesici (64. Özkaya), Bagceci (64. Kajan) – Altun, Hämmerle.

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