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10.10.2019

Basketballer ohne Chance im Eurocup

Jaka Lakovic

Schwache Leistung in Andorra

Nach den nett anzuschauenden Auftaktspielen in der Bundesliga und im Pokal gegen Vechta hat Ratiopharm Ulm jetzt doch schon weniger Siege als Niederlagen auf dem Konto. Nummer drei setzte es am Mittwoch im Basketball-Eurocup mit einem deutlichen 78:97 in Andorra.

Es sah eigentlich nur im ersten Viertel danach aus, als könnte sich der Bundesligist Hoffnung auf sein erstes Erfolgserlebnis in diesem Wettbewerb machen. Ulm begann forsch, führte schnell mit neun Punkten (17:8) und nahm einen knappen 22:21-Vorsprung mit in den zweiten Spielabschnitt. Damit hatten die Ulmer allerdings ihr Pulver verschossen. Vorne bekamen sie keine guten Würfe mehr und hinten fanden sie kein Mittel gegen die Dreier der Mannschaft aus dem kleinen Fürstentum. Sechsmal traf Andorra in diesem Viertel von draußen, insgesamt achtmal in Halbzeit eins und daraus resultierte eine hohe 51:37-Führung zur großen Pause. Spielabschnitt Nummer zwei ging also mit 30:15 an Andorra.

Anschließend wurde es aus Ulmer Sicht sogar ein bisschen peinlich. Die Spieler des Bundesligisten wirkten in der auf mehr als 1000 Meter Höhe gelegenen Halle saft- und kraftlos, sie konnten den Gegner in Halbzeit zwei nicht einmal in Ansätzen fordern. Andorra konnte es sich locker leisten, die Intensität deutlich runter zu fahren und Kräfte zu sparen für die spanische Liga. Nach dem dritten Viertel führte Andorra mit 76:52 und der Rest der Partie plätscherte so vor sich hin.

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Die Anfangs-euphorie hat sich bei Ratiopharm Ulm bereits ein bisschen verflüchtigt. In der Bundesliga gab es für die Mannschaft von Trainer Jaka Laokovic diese Niederlage gegen Braunschweig, im Eurocup zuerst die gegen Bologna und dann die gegen Andorra. Die Trefferquote lag dabei unter 40 Prozent und die Reboundarbeit war einmal mehr mangelhaft. (pim)

Beste Ulmer Werfer: Willis (22 Punkte), Harvey (15), Hayes (10).

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