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Mehrkampf: Da gratuliert auch der WM-Dritte

Mehrkampf

Da gratuliert auch der WM-Dritte

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    Zu seiner Bestzeit über 110 Meter Hürden gratulierte auch der WM-Dritte Kai Kazmirek dem Ulmer Manuel Eitel (vorne).
    Zu seiner Bestzeit über 110 Meter Hürden gratulierte auch der WM-Dritte Kai Kazmirek dem Ulmer Manuel Eitel (vorne). Foto: Imago-Images/Beautiful Sports

    Manuel Eitel ist am Samstag in Neuwied mit glänzenden Sprint-Leistungen in die Saison eingestiegen. Im Vierkampf forderte der Zehnkämpfer vom SSV Ulm 1846 sogar den WM-Dritten Kai Kazmirek heraus.

    Dauerregen und empfindliche Temperaturen: Das Wetter meinte es nicht gut mit den Leichtathleten, die beim Deichmeeting in Neuwied bei Koblenz die Mehrkampf-Saison eröffneten. Umso bemerkenswerter waren die Sprintleistungen von Manuel Eitel: Der 22-Jährige schraubte seine Bestleistung über 110 Meter Hürden bei strömendem Regen auf 14,40 Sekunden und kam zum Tagesende über 200 Meter nach starken 21,20 Sekunden ins Ziel. 41,33 Meter mit dem Diskus und 4,60 Meter mit dem Stab bescherten ihm im Vierkampf 3370 Punkte und den zweiten Platz hinter dem WM-Dritten im Zehnkampf, Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied (3399 Punkte).

    Dass der Zehnkämpfer vom SSV Ulm 1846 schnell ist, war in der Szene bereits bekannt. „Aber der Diskuswurf hat mich positiv überrascht, das war konstanter und besser als im Training“, sagte Trainer Christopher Hallmann: „Im Stabhochsprung hat man gemerkt, dass wir noch an der Technik feilen müssen.“

    Ähnliches gilt in den kommenden Wochen vor den ersten Zehnkämpfen der Saison für Luca Dieckmann und Fynn Zenker. Die beiden U23-Athleten zogen den Wettkampf anders als einige der Konkurrenten trotz der schlechten Bedingungen durch und belegten im Vierkampf die Plätze drei und vier. Ordentlich waren zum Beispiel die 14,96 Sekunden von Dieckmann über die Hürden oder 4,50 Meter von Zenker im Stabhochsprung. „Hier haben sich die Eindrücke aus dem Training in etwa bestätigt“, stellte Hallmann fest: „Da müssen wir jetzt die technischen Abläufe noch festigen.“

    Pech hatte dagegen Florian Obst, der sich zunächst im Diskuswurf mit 45,29 Metern noch in guter Form präsentiert hatte. Er verletzte sich auf den abschließenden 200 Metern am Oberschenkel. Untersuchungen werden im Verlauf dieser Woche zeigen, wie und wann seine Saison weitergehen kann.

    Für die anderen Ulmer Mehrkämpfer geht der Blick in Richtung Götzis und Bernhausen, wo sie Ende Mai oder Anfang Juni die ersten Wettkämpfe des Jahres bestreiten werden. (sibe)

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