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30.05.2015

Frauen zurück im Geschäft

Reinelts Männerachter sogar schon im Finale

Die Ulmer Ruderer haben bei der Europameisterschaft im polnischen Posen einen guten Start erwischt. Der Männerachter mit Maximilian Reinelt siegte gestern in seinem Vorlauf überlegen und steht damit als Finalteilnehmer fest. Der Frauenachter mit Kerstin Hartmann steigerte sich zwar, muss allerdings in den heutigen Hoffnungslauf.

„Wir sind unser Rennen technisch geschlossen und rhythmisch gut durchgefahren“ sagte Reinelt, nachdem der Achter nach dem deutlichen Vorlaufsieg am Steg angelegt hatte. Vom ersten Schlag weg machten der Ulmer und seine Teamkollegen mächtig Druck und ruderten wie aus einem Guss vor Polen, der Ukraine und Weißrussland in 5:37,58 Minuten zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Auf den letzten 300 Metern konnten die Deutschen sogar den Schongang einlegen. Im anderen Vorlauf siegte Russland in 5:33,72 und hat damit ebenfalls direkt das Finale erreicht. Überraschend war, dass hier die Weltmeister aus Großbritannien in keiner Phase des Rennens eine Rolle spielten. Hinter den Niederlanden (5:37,27) belegten sie in 5:39,85 nur den dritten Platz. „Wir müssen jetzt konzentriert bleiben und bis Sonntag die positive Spannung halten“, mahnte Reinelt: „Die Russen wollen den Titel, und uns wird hier nichts geschenkt.“

Der deutsche Frauenachter landete hinter Titelverteidiger Rumänien (6:15,93) und den Niederlanden (6:18,53) in 6:19,67 Minuten auf dem dritten Platz und muss damit erwartungsgemäß in den Hoffnungslauf. Doch nach der Zehnsekunden-Schlappe vor zwei Wochen gegen die Niederlande sind die Schützlinge von Bundestrainer Thomas Affeldt zurück im Geschäft. Über 1400 Meter führte das deutsche Boot sogar und das lag maßgeblich an der Ulmerin. Affeldt hatte die Bio-Studentin auf Schlag gesetzt und genau auf dem Platz lässt sich ihr gutes Bootsgefühl, ihre Leidenschaft und Erfahrung am besten auf die Crew übertragen. „Die ersten 1000 Meter haben voll Spaß gemacht. Schade, dass wir die zweiten nicht auch so rudern konnten“, sagte Kerstin Hartmann. (hjk)

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