Landesliga Württemberg

27.04.2019

Gerücht um Trainer-Nachfolge

Michael Schwer

Neu-Ulms Gespräche wohl bald vorbei

Schwere Aufgaben warten auf die Bezirksvertreter am Wochenende in der württembergischen Landesliga. Buch, Neu-Ulm und Blaustein bekommen es ausschließlich mit Mannschaften zu tun, die sich berechtigte Hoffnungen auf die Verbandsligarelegation machen dürfen. Noch keinen Vollzug meldet der TSV Neu-Ulm in Sachen Nachfolge von Trainer Ünal Demirkiran, allerdings wird dort ein Name als heißer Kandidat gehandelt.

Ausgerechnet beim FV Sontheim ist vor Ostern die Neu-Ulmer Serie zu Ende gegangen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage verloren sie dort mit 1:3. Wenigstens hatten die Blau-Weißen in dieser Woche Glück, denn der in der Tabelle unmittelbar vor Neu-Ulm platzierte TSV Bad Boll verlor sein Nachholspiel gegen den SC Geislingen mit 0:2 und bleibt auf dem Relegationsplatz in Schlagdistanz. Am Samstag (15.30 Uhr) muss Noch-Trainer Ünal Demirkiran mit seinem Team nach Geislingen zum Tabellenzweiten. „Das wird das schwerste Spiel der ganzen Rückrunde“, prognostiziert Demirkiran. Während sich die ambitionierten Geislinger über die Relegation den Durchmarsch in die Verbandsliga sichern können, droht Demirkiran auf der anderen Seite der Tabelle ein spezielles Szenario. Im dümmsten Falle muss er nämlich als Trainer des TSV Neu-Ulm gegen seinen neuen Verein Türkspor Neu-Ulm ran. „Dann bin ich im Urlaub“, witzelt Ünal Demirkiran und fügt schnell hinzu, dass er bis zum Schluss alles für den TSV geben wird. Gerüchteweise wird ihn Michael Schwer, Ex-Trainer des SV Beuren, beerben.

Im Vergleich zum vergangenen Heimspiel gegen den TV Echterdingen stehen die Vorzeichen beim Spiel am Samstag (16 Uhr) beim TSGV Waldstetten komplett konträr. Gegen Echterdingen bekommt der TSV Buch in aller Regel nicht viel gebacken, gegen Waldstetten wird dafür normalerweise mindestens einfach gepunktet. Zweimal hat man sich in dieser Saison bereits getroffen: Im WFV-Pokal gewann Buch 1:0. In der Vorrunde sahen die Zuschauer in Buch ein 3:3-Unentschieden, bei dem erst in den letzten Spielminuten eine Bucher 3:1-Führung von den Ostälblern egalisiert wurde. „Wir sind sicher nicht Favorit, nehmen aber mit was wir kriegen können“, sagt Buchs Trainer Harry Haug.

Auch wenn noch sieben Spieltage zu absolvieren sind – bei momentan neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz wird wohl nur ein Wunder die Blausteiner vor dem Abstieg retten können. Die Weichen werden beim TSV gerade unabhängig von der Ligazugehörigkeit gestellt. Trainer Jochen Holl und große Teile der Mannschaft bleiben dem TSV erhalten. Am morgigen Samstag (15.30 Uhr) kommt der TSV Oberensingen ins Blautal. Er stellt die stärkste Offensivabteilung der Landesliga.

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