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Interview

21.11.2017

„Mir ist bald langweilig geworden“

Christian Wörns und die Münchener Löwen – diese Kombination passt ganz offensichtlich.
Bild: Imago/Lackovic

Warum der frühere Nationalspieler Christian Wörns jetzt als Trainer beim Nachwuchs der Löwen arbeitet und zu welchem Profi er noch Kontakt hat

Sie sind inzwischen Trainer der A-Junioren des TSV 1860 München und haben das Spiel der Bayernliga beim FV Illertissen mit 2:1 gewonnen. Waren sie zufrieden mit der Leistung Ihrer Mannschaft, Herr Wörns?

Nur bedingt. Wir haben es leider versäumt, frühzeitig alles klar zu machen. Wir hätten bei Halbzeit deutlicher als 2:0 führen müssen. Deswegen waren wir selber schuld, dass Illertissen durch den von Ronis Sadrijaj verwandelten Foulelfmeter zurückkam. Logischerweise hat der Gegner dann noch einmal alles probiert. Durch den Sieg machen wir aber weiter Druck auf Tabellenführer Ingolstadt, gegen den wir nächste Woche spielen. Bei einem Sieg hätten wir dann nur noch zwei Punkte Rückstand.

Sie haben als Aktiver in der Bundesliga für Waldhof Mannheim, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund sowie in Frankreich für Paris Saint-Germain gespielt, zudem wurden Sie 66-mal in der deutschen Nationalmannschaft eingesetzt. Arbeitet der Trainer Christian Wörns lieber im Jugendbereich oder bei den Aktiven?

Ich habe in beiden Bereichen schon jahrelang gearbeitet. Das Angebot von 1860 München war für mich interessant, weil ich nur fünf bis zehn Minuten vom Vereinsgelände weg wohne. Zudem kamen die Angebote aus dem Aktivenbereich mit einer Ausnahme von Vereinen, bei denen ich keine große Perspektive gesehen habe.

Welche mittel- und langfristigen Ziele haben Sie in ihrer Trainerkarriere?

Im Fußball kann man nie so genau planen. Vieles ergibt sich einfach. So wie die Zusammenarbeit mit den Löwen. Ich hatte ja meine Tätigkeit in der U23 des FC Augsburg schon vor einiger Zeit beendet. Doch ist es mir bald langweilig geworden und da kam mir das Angebot von den Münchnern gerade recht, ich hatte einfach auch Lust darauf.

Gibt es eigentlich noch Kontakte zu Spielern der Vereine, in denen Sie als Profi unter Vertrag waren?

Eigentlich nicht, die sind ja inzwischen fast alle weg und leben woanders. Lediglich mit dem Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller tausche ich ab und zu eine SMS aus. Ich verfolge natürlich das Geschehen bei diesen Vereinen aufmerksam, derzeit besonders bei Bayer Leverkusen. Dort arbeitet bekanntlich mein ehemaliger Dortmunder Mitspieler Heiko Herrlich als Trainer. Interview: Hermann Schiller

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