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Regionalliga Südwest
26.11.2019

Mit Dank an Braig

„Dem Verein in seiner schwersten Zeit die Treue gehalten. Danke David!“ So dankte der D-Block im Ulmer Donaustadion David Braig, der nach 13 Jahren Spatzen-Zugehörigkeit den Verein verlassen hat. Auch die Fans wurden belohnt, Ulm bezwang Offenbach mit 1:0.
Foto: Horst Hörger

Ulms Fans huldigen ihrem ehemaligen und langjährigen Stürmer. Aber auch die Anhänger werden für ihren Einsatz am herbstlichen Montagabend belohnt

Natürlich war die Frage, was die Fans für David Braig geplant hatten im Heimspiel der Ulmer Spatzen gegen die Kickers Offenbach. Letztlich hielt es der D-Block des Ulmer Donaustadion simpel: „Dem Verein in seiner schwersten Zeit die Treue gehalten. Danke David!“ So stand es auf einem Plakat, das die Fans in der zweiten Hälfte des Regionalliga-Spiels präsentierten. Dazu ein paar leise „Bachthaler raus!“-Rufe, adressiert an den Trainer, der ihrer Meinung nach Braig zu wenig Chancen gegeben hatte, sich zu beweisen. Sportlich gab es am Montagabend jedoch keinen Grund zur Klage. Ulm gewann verdient mit 1:0 (1:0). Es hätte aber noch etwas höher ausfallen können.

Bei den Ulmern gehört es ja zum guten Ton, den Gegner in der Anfangsphase unter Druck zu setzen. Das haben sie als Ziel ausgegeben und das ziehen sie konsequent durch. Gegen Offenbach war das nicht anders, die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern. Sie liefen die Hessen hoch an und ließen sie teils gar nicht aus der eigenen Hälfte kommen. Ein Schuss von Ulms Nicolas Jann war die erste gefährliche Situation des Abends (4.), es folgte nach dem anschließenden Eckball ein starker Kopfball von Florian Krebs, dessen Einsatz ursprünglich ja auf der Kippe stand wegen einer Verletzung aus dem Testspiel gegen Karlsruhe. Ein toller Schuss von Vinko Sapina schloss das anfängliche Chancentrio ab (13.). Offenbachs Torwart Dominik Draband kratzte den Ball stark aus dem Winkel.

Doch so wie das mit dem anfänglichen Druck ein wiederkehrendes Bild der Spatzen ist, so ist es auch die Tatsache, dass die Chancen liegen gelassen wurden. Trotzdem war es sehr gut, was die Ulmer von Trainer Holger Bachthaler zeigten, zumal sie auch defensiv ihren Gästen wenig Raum zur Entfaltung ließen. Ulms ehemaliger Mittelfeldspieler Luigi Campagna ackerte zwar wie gewohnt und holte sich wie immer eine Gelbe Karte ab, doch das Tor erzielten seine ehemaligen Teamkollegen. Ein schöner Spielzug über die linke Seite wandelte Marcel Schmidts in ein perfektes Zuspiel auf Ardian Morina um, der mittig vor dem Tor lauerte (32.).

Nach der Pause wirkte es aber, als sei die Konzentration aus der ersten Hälfte etwas flötengegangen. Ins Aufbauspiel der Ulmer mischten sich einige teils riskante Fehlpässe, die die Offenbacher schnell vors Tor kommen ließen. Auch Spatzen-Torwart Christian Ortag wirkte in der Phase nicht ganz auf dieser Höhe. Nachdem er in der 57. eine gefährliche Flanke von Nejmeddin Daghfous gut pariert hatte, bescherte er eine Minute später den Offenbachern durch einen Fehler eine riesige Gelegenheit, die Lennart Stoll von der Linie kratzen musste. „Der Zugriff, den wir in der ersten Hälfte hatten, hat gefehlt“, sagte Marcel Schmidts. Um die 60. Minute entwickelte sich so die unterhaltsamste Phase der Partie mit Drucksituationen auf beiden Seiten. Eine Szene blieb in Erinnerung und die stand sinnbildlich für das Pech der Ulmer im Abschluss. Nach einem schönen Angriff donnerte zuerst Morina den Ball an die Latte, dann blieb Hysenis Schuss am Verteidiger hängen und auch Burak Coban scheiterte am grätschenden Campagna.

Gefährlicher waren also klar die Ulmer. Auch wenn die Zahl ihrer Fehler zu hoch blieb, teilweise hatten sie schöne Spielzüge in petto. Wie in der 72., als Albano Gashi nach einer schönen Kombination über Haris Hyseni und Morina den Pfosten traf. Eine alte Fußballerweisheit besagt, dass sich so eine Fahrlässigkeit während einer knappen Führung rächt. Und auch am Montagabend hatte man den Eindruck, als würde sich das im Laufe der Partie als Option entwickeln - auch wenn es unverdient gewesen wäre. Dafür fehlte Offenbach die zwingenden Aktionen. Ulm spielte seine allerdings auch nicht richtig aus. In einer Szene forderten die Ulmer einen Hand-Elfmeter, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus.

Es ging also in eine spannende Schlussphase, die in der 81. Minute durch eine Fuß-Verletzung von Morina überschattet wurde, den Thomas Geyer ersetzte. Ein Defensiver für einen Offensiven – das war keine schlechte Idee. Und so bewahrheitete sich die Weisheit nicht.

SSV Ulm 1846 Fußball: Ortag – Stoll, Reichert, Krebs, Schmidts – Jann (88. Gutjahr), Sapina, Gashi, Coban – Morina (82. Geyer), Hyseni (77. Higl).

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