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10.01.2020

Schwer, aber nicht unlösbar

Das ungeliebte Schlussdoppel möchte der TTC gerne vermeiden.
Foto: W. Baur

TTC Neu-Ulm vor Doppelwochenende

Am Wochenende steht der TTC Neu-Ulm in der Tischtennis-Bundesliga vor zwei schweren, wenngleich nicht unlösbaren Aufgaben. Dem Spiel am Freitagabend beim Tabellennachbarn Fulda (19 Uhr) folgt am Sonntag im Edwin-Scharff-Haus die Heimpartie gegen den TTC Bergneustadt (15 Uhr), der als Fünfter noch berechtigt auf einen Play-off-Platz hoffen darf.

Mit zwei Punkten Rückstand auf den Vierten Werder Bremen haben die Oberbergischen freilich nichts zu verschenken. Das weiß auch Neu-Ulms Trainer Chen Zhibin. „Wir können nur kämpfen und hoffen“, meint der TTC-Coach zu beiden Spielen, „vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung“. An das Hinspiel in Bergneustadt erinnert er sich nicht gerne. Da haben seine Schützlinge denkbar knapp verloren, wie so oft im ungeliebten Schlussdoppel. Es war übrigens der erste Einsatz für An Jaehyun, der die Neu-Ulmer inzwischen schon wieder verlassen hat.

Ein Vorteil jedenfalls für die Neu-Ulmer: Sie können im Grunde ohne großen Druck aufspielen. Fulda könnte mit einem Sieg zwar zum Tabellenneunten aufschließen, aber noch sind die Abstiegsränge elf und zwölf weit weg. Froh sei er, sagt der Coach, „dass alle Spieler nach der Weihnachtspause fit sind“. Insofern dürften sich mit den einzelnen Akteuren unterschiedliche Hoffnungen verbinden. Was bei Tiago Apolonia und Abdel-Kader Salifou heißen dürfte: Ihre zuletzt gezeigte Form halten. Für Gustavo Tsuboi und Viktor Brodd reichten wohl schon mentale Blockadelöser. Beide haben mehr Potenzial als ihre Bilanzen vermuten lassen.

Zum Teil krasse Unterschiede verzeichnen auch die Gegner vom Wochenende. Bergneustadt kommt am Sonntag nur mit einem echten Führungsspieler: Benedikt Duda hat mit 17:7 die drittbeste Einzelbilanz der Liga. Fulda setzt mit Ruwen Filus ebenfalls auf einen deutschen Nationalspieler, zudem auf den kroatischen Spitzenmann Tomislav Pucar. (pth)

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