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Serie (6)
08.07.2020

So war das mit... Raimund Hörmann

Erinnerungen und Stolz: Raimund Hörmann unter dem Boot, mit dem er und seine Kameraden in Los Angeles Olympiasieger wurden.
Foto: Stefan Kümmritz

Der Söflinger Metzger war als Ruderer Olympiasieger im Doppelvierer. In die Erinnerung an diesen Erfolg und den Stolz mischt sich aber Trauer

Wenn Raimund Hörmann im Bootshaus des Ulmer Ruderclubs Donau auf die übereinander gehängten Boote schaut, kommen Erinnerungen auf, dazu Gefühle und ein bisschen Stolz. „Dort auf Platz zwei habe ich damals gesessen“, erklärt er dem Besucher in seiner lockeren Art und deutet auf den Rollsitz eines alten, aber gut erhaltenen Bootes. Damals – das war Anfang August 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles. Im Finallauf des Doppelvierers auf dem Lake Casitas gab es ein hartes Duell zwischen dem deutschen Boot, einer Renngemeinschaft aus Ulm und Ingelheim und dem aus Australien. Im Endspurt sicherten sich Schlagmann Michael Dürsch, Albert Hedderich (beide Ingelheim), Dieter Wiedenmann und Raimund Hörmann (beide Ulm) ganz knapp die Goldmedaille. Ein Rennen und ein Erfolg, den nicht nur Hörmann nie vergessen wird. Wie auch diese Regatta, vor der der Ulmer Trainer Baco Steinle seinen Schützlingen für jede Zehntelsekunde eine Flasche Sekt versprochen hatte. Hörmann erinnert sich: „Baco musste nachher für jeden von uns 66 Flaschen besorgen. Damit war unser Vierer geboren.“

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