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30.01.2020

Stadtpokal: Bald gibt es die Urteile

Auch der VfL Ulm wird wohl bestraft

Nach den hässlichen Vorfällen beim Fußball-Hallenstadtpokal am Kuhberg werden für Anfang der kommenden Woche die Urteile erwartet. Hans-Peter Füller, der Chef des Sportgerichts, sichtet derzeit die Stellungnahmen und Berichte des Turnierveranstalters, der Schiedsrichter und der beteiligten Vereine.

Wie mehrfach berichtet war vor anderthalb Wochen das Finale des Stadtpokals zwischen der TSG Söflingen und Ljiljan Ulm beim Stand von 2:2 vor dem Zehnmeterschießen abgebrochen worden. Ein Spieler von Srbija Ulm hatte in der Unterbrechung einem dunkelhäutigen Söflinger Kicker eine Banane überreicht und ihn damit rassistisch beleidigt. Ein offensichtlich psychisch labiler Anhänger des Bezirksligisten hatte zudem eine Flasche aufs Feld geworfen und damit den Söflinger Moritz Fichter am Kopf verletzt, der nach längerer Behandlungspause mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht wurde. Zuvor hatte Srbija durch eine 2:3-Niederlage gegen die TSG Söflingen selbst die Teilnahme am Endspiel verpasst. Bereits am Tag nach dem Turnier hatte Srbija konsequent reagiert: Beide Übeltäter wurden aus dem Verein ausgeschlossen, die Chefetage des Bezirksligisten entschuldigte sich und distanzierte sich von Rassismus.

Mit Sanktionen seitens des Sportgerichts muss zudem der VfL Ulm/Neu-Ulm rechnen. Ebenfalls beim Stadtpokal rempelte während der Partie gegen Birumut Ulm einer seiner Spieler den Schiedsrichter an, die Mannschaft des VfL Ulm/Neu-Ulm wurde daraufhin vom Turnier ausgeschlossen. Auch dieser Fall ist auf dem Schreibtisch von Sportgerichts-Chef Füller gelandet. (pim)

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