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TSV Pfuhl
28.10.2019

Wird hier auch nächste Saison Bundesliga geturnt?

Die Halle ist voll bei Heimwettkämpfen des TSV Pfuhl, aber der Klassenerhalt in der Bundesliga hängt am seidenen Faden.
Foto: Horst Hörger

Nach der Klatsche in Coburg muss noch mindestens ein Sieg zum Klassenerhalt her

Verrückte Turn-Bundesliga: Am vergangenen Wettkampftag unterlag der deutsche Rekordmeister SC Cottbus bei Aufsteiger und Abstiegskandidat StTV Singen deutlich, jetzt putzte er am Samstag daheim den TSV Pfuhl mit 70:8 weg und fügte diesem damit dessen höchste Pleite im Oberhaus zu. Gleichzeitig unterlag Singen beim bisher ebenfalls recht schwachen Siegerländer KV, dem nächsten Pfuhler Gegner, mit 10:49. Immerhin musste sich Schlusslicht Vinnhorst, bei dem die Pfuhler im letzten Wettkampf antreten, der TG Saar mit 24:56 beugen. Trotzdem muss das Pfuhler Team von Trainer Rolandas Zaksauskas weiterhin mächtig um den Klassenerhalt bangen. Zumindest ein Sieg muss in den beiden letzten Wettkämpfen noch her.

Der Pfuhler Mannschaftsführer Timo Rister wirkte nach dem Wettkampf in Cottbus, bei dem nur Alexander Kunz am Boden und Joshua Nathan an den Ringen zu jeweils vier Punkten kamen, etwas niedergeschlagen, gab sich dann aber doch kämpferisch: „Wir haben viele Fehler gemacht, deshalb ist die Niederlage so hoch ausgefallen. Wir werden aber weiter unser Bestes geben und wollen auch für unseren starken Nachwuchs die Liga halten.“

Ins gleiche Horn blies der stellvertretende Vorsitzende des Pfuhler Fördervereins, Martin Rister: „Wir geben nicht auf. Wir brauchen jetzt noch einen Sieg, denn wir wollen in der Bundesliga bleiben. Wir brauchen aber auch mehr Unterstützung. Wir Funktionäre müssen aus der Pleite in Cottbus die Lehre ziehen, dass wir in der Organisation wachsen müssen.“ Rister gab zu, dass die Rahmenbedingungen vor dem Wettkampf nicht optimal gewesen seien, obwohl die Mannschaft schon am Freitag angereist ist. „Aber wir haben es nicht geschafft, die Ausländer so zu bestellen, wie es nötig gewesen wäre, dazu gab es ein paar andere Störelemente“ sagte er: „Auch die Schulteroperation des Trainers hat sich emotional auf das Team ausgewirkt. Bei allem Negativen vom Samstag muss ich aber sagen: Die Jungs und der Trainer sind spitze.“ (kümm)

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