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Bundesliga

05.12.2019

Terminplan im Tischtennis sorgt für Diskussionen

Der Terminplan sorgt für Diskussionen: TTC-Chef Florian Ebner (rechts) mit Trainer Chen Zhibin.
Bild: Willi Baur

Zwei Neu-Ulmer Spiele an zwei Tagen. Immerhin hat sich ein wichtiger Spieler fit gemeldet

Das wird für den TTC Neu-Ulm ein anstrengender Start in die Rückrunde der Tischtennis-Bundesliga: Die Mannschaft von Trainer Chen Zhibin muss nämlich innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal an die Platte: Am Freitag (19 Uhr) im heimischen Edwin-Scharff-Haus gegen den ASV Grünwettersbach und am Samstag zur gleichen Zeit beim thüringischen Post SV Mühlhausen. Gegen diese beiden Gegner hat der Neuling in der Hinrunde verloren.

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In Grünwettersbach allerdings nur denkbar knapp im Schlussdoppel. Bei einer gelungenen Revanche könnte der TTC (10:12) nach Punkten zu den Badenern (12:10) aufschließen, die vermutlich mit ihrer Bestbesetzung anreisen werden. Neu-Ulm hingegen muss weiter auf seinen koreanischen Spitzenmann An Jaehyun verzichten. Der soll wegen der Olympia-Vorbereitungen in seiner Heimat Teammanagerin Nadine Berti zufolge erst Mitte des Monats wieder eintreffen und könnte dann immerhin noch die drei wichtigen Spiele vor Weihnachten bestreiten: In Bremen und Saarbrücken sowie zuhause gegen Bad Königshofen.

Die gute Nachricht beim TTC: Tiago Apolonia ist nach seiner Oberschenkelverletzung wieder fit. Mit dem Portugiesen in Bestform wäre Grünwettersbach vermutlich zu schlagen, tags darauf in Mühlhausen dürfte es ungleich schwieriger werden. Auch des engen Terminplans wegen. Nadine Berti jedenfalls hadert heftig mit der Liga-Spielleitung, die nach ihrer Aussage alle Neu-Ulmer Alternativangebote abgelehnt hat.

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So hat Grünwettersbachs indischer World-Cup-Rückkehrer Sathiyan Gnanasekaran einen Ruhetag mehr, während die Neu-Ulmer am Samstag früh losfahren und schon am Abend wieder antreten müssen. „Da kann keiner seine beste Leistung bringen“, befürchtet die Teammanagerin.

Für Mühlhausen freilich gab es zumindest nach hinten keinen zeitlichen Spielraum: Die Mannschaft des Post SV, der am Dienstag überraschend Düsseldorf knapp besiegt hat, fliegt schon am Sonntag zur Champions-League-Partie ins ostrussische Orenburg, wo bekanntlich Deutschlands Nummer zwei Dimitrij Ovtcharov seine Euros verdient. (pth)

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