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18.07.2010

Vier Tore und ein Schock für die Hertha

Ralf Beckers Dank an die wenigen Fans. Nur 2200 Zuschauer wollten das Gastspiel von Hertha BSC in Ulm sehen. Foto: hhö
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Ralf Beckers Dank an die wenigen Fans. Nur 2200 Zuschauer wollten das Gastspiel von Hertha BSC in Ulm sehen. Foto: hhö
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Ulm Trotz der glatten 0:4-Niederlage vor nur 2200 Zuschauern gegen den Zweitligisten Hertha BSC herrschte am Samstag im Lager der Regionalliga-Kicker des SSV Ulm 1846 gelöste Stimmung. Am Rande der Partie feierten alte Bekannte ein Wiedersehen. Der Berliner Co-Trainer Rainer Widmayer, Ende der 90er-Jahre Spieler in Ulm, freute sich: "Ich war zwar lange nicht mehr hier, aber mir ist alles noch sehr vertraut. Es war ja auch eine erfolgreiche Zeit für mich in Ulm." Auch Heiko Gerber, in der vergangenen Saison Kapitän der Spatzen, hatte vorbeigeschaut, um den Berliner Trainer Markus Babbel zu treffen, seinen alten Kumpel aus gemeinsamen Stuttgarter Tagen.

Der Start in das Spiel geriet den Ulmern allerdings komplett daneben. Bereits in der 5. Minute setzte sich der Berliner Raffael nach einem Fehlpass im Spielaufbau gekonnt durch. Die präzise geschlagene Flanke verwertete U21-Europameister Patrick Ebert voll zur frühen Führung für die Hertha (5.). Ebert stand nur fünf Minuten später wieder im Mittelpunkt. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem starken Ulmer Torwart Benjamin Gralla musste der 23-Jährige mit Verdacht auf Bänder- oder Meniskusschaden ins Uni-Klinikum abtransportiert werden. Ein Schock für Babbel, der Ebert als Stammkraft fest für die kommende Saison eingeplant hatte.

Ansonsten ließ die Ulmer Hintermannschaft in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Torchance zu.

Zur zweiten Hälfte wechselte Babbel die komplette Mannschaft aus, während Becker seine Mannschaft auf lediglich einer Position veränderte. Entsprechend frischer wirkten die Hauptstädter. Es folgte ein lupenreiner Hattrick von Pierre-Michel Lasogga (49./63./79.), der dabei zwei Mal vom australischen WM-Teilnehmer Nikita Rukavytsya bedient wurde. Der Regionalligist stand in der zweiten Hälfte defensiv nicht mehr so gut und kam kaum noch vor das Berliner Tor.

Vier Tore und ein Schock für die Hertha

SSV Ulm 1846: Gralla - Ludmann (60. Länge), Wiesner (46. Reith), Hägele, Trefzger (60. Färber) - Knorn (77. Wesolowski), Pangallo (70. Presthofer), Sauter, Schmitt (70. Hörger), - Froschauer (60. Tastan), Schürg (77. Kittel).

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Eine Bildergalerie vom Spiel finden Sie bei uns im Internet

www.nuz.de/bilder

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