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23.03.2015

Weißenhorn ist weiter

Viertelfinal-Serie gegen Weser-Ems

Die Weißenhorn Youngstars haben in den Play-offs der Pro B gestern das zweite Achtelfinalspiel in Magdeburg hauchdünn mit 60:62 (22:28) gewonnen. Die Basketballer aus der Fuggerstadt stehen somit im Viertelfinale der Aufstiegsrunde und treffen jetzt auf die Oldenburger Akademie Weser-Ems. Das erste Spiel findet am kommenden Samstag in Weißenhorn statt, die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest.

Zehn Minuten vor Spielende war gestern der Weißenhorner Viertelfinal-Einzug schon greifbar nahe. Die Youngstars führten mit 13 Punkten Unterschied (49:36) und hatten die Partie eigentlich fest im Griff. Im Schlussviertel stellten die Magdeburger aber das Spielgeschehen auf den Kopf und sorgten durch eine beeindruckende Aufholjagd für einen wahren Krimi. Trainer Danny Jansson war nur bedingt mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden. Sie schafften es nicht, die Rebounds zu kontrollieren und schnappten sich insgesamt 15 Korbabpraller weniger als die Magdeburger. Überdies knackten die Weißenhorner nur in einem Viertel die 20-Punkte-Marke. Obwohl der finnische Trainer viel Luft nach oben im Spiel seiner Mannschaft sah, überwog am Ende doch die Freude über den glatten Einzug in die nächste Runde: „Wir sind sehr froh, dass uns ein drittes Spiel erspart geblieben ist.“

Mittmann behält an der Freiwurflinie die Nerven

Auch dank ihrer guten Freiwurfquote führten die Weißenhorner nach dem ersten Viertel mit 15:13 und zur großen Pause mit 28:20. Im dritten Viertel fanden sie dann endgültig ihren Rhythmus und setzten sich auf 13 Zähler ab. Der Magdeburger Trainer Dimitris Polychroniadis konnte zu diesem Zeitpunkt schon keinen Einfluss mehr auf das Spiel nehmen, denn nach zwei technischen Fouls musste er die Bank verlassen. Doch seine Mannschaft wollte es jetzt erst recht wissen. Sie traf plötzlich fast jeden Wurf, die Weißenhorner verloren dagegen im Angriffsspiel komplett den Faden. Jubel brandete in der Gieseler-Halle auf, als Magdeburg vier Minuten vor der Sirene mit zwei Freiwürfen sogar die Führung eroberte (58:56). In einer hitzigen Schlussphase fingen sich die Fuggerstädter aber wieder. Den Einzug ins Viertelfinale machte am Ende Routinier Nils Mittmann perfekt, der an der Freiwurflinie die Nerven bewahrte und damit den knappen Auswärtssieg sicherte. (masa)

Weißenhorn Youngstars: Baker (14 Punkte), Ferner (10), Krämer (9), Maier (9), Holt (7), Mittmann (7), Cerdan (2), Dorsch (2), Volk (2)

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