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  3. Ulm/Landkreis Neu-Ulm: Schnee und Eisglätte in der Region: Mann wird bei A7-Unfall schwer verletzt

Ulm/Landkreis Neu-Ulm
01.12.2023

Schnee und Eisglätte in der Region: Mann wird bei A7-Unfall schwer verletzt

Am Donnerstagabend verlor ein Autofahrer auf der A7 bei Altenstadt die Kontrolle über seinen Wagen. Der Van kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich, der Fahrer wurde schwer verletzt.
Foto: Feuerwehr Altenstadt

Die Polizeipräsidien in Ulm und Kempten ziehen eine erste Bilanz nach dem Wintereinbruch. Es gab einige Unfälle im Raum Ulm und im Kreis Neu-Ulm.

Schnee und Eisglätte haben am Donnerstagabend und Freitagmorgen zu mehreren Unfällen in Ulm und Umgebung sowie im Landkreis Neu-Ulm geführt. Die meisten davon gingen glimpflich aus. Auf der A7 bei Altenstadt kam ein Mann mit seinem Auto ins Schleudern und von der Fahrbahn ab. Er wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Gegen 22.30 Uhr war der 38 Jahre alte Mann mit einem Mercedes-Van auf der A7 bei Altenstadt in Richtung Norden unterwegs. Dem Polizeibericht zufolge verlor er nach einem Überholvorgang kurz nach Illereichen auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Van kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er überfuhr zunächst einen Leitpfosten, dann überschlug sich Mercedes mehrmals und durchbrach den Wildschutzzaun. Der Unfallverursacher wurde schwerverletzt aus seinem Fahrzeug befreit und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Über die Art seiner Verletzungen ist derzeit noch nichts bekannt. Das total beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Auto beläuft sich auf ungefähr 50.000 Euro, der am Wildschutzzaun und dem Leitpfosten auf etwa 2000 Euro.

Ein Kleintransporter kippt auf der A7 bei Nersingen auf die Seite

"Wir betreuten den Verunfallten bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts und sicherten die teilweise spiegelglatte Fahrbahn ab", schreibt die Feuerwehr Altenstadt auf Facebook. "Anschließend halfen wir bei den Bergungsaufgaben des Fahrzeugs." Mit im Einsatz waren neben den Feuerwehrleuten aus Altenstadt der Rettungsdienst, die Polizei und ein Abschleppdienst sowie die Feuerwehr Illertissen zur Vorwarnung. 

Auf der Heerstraße bei Illerberg sind am Freitagmorgen zwei Autos zusammengestoßen. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.
Foto: Wilhelm Schmid

Die Feuerwehr Oberelchingen wurde ebenfalls gegen 22.30 Uhr am späten Donnerstagabend zu einem Unfall mit einem Kleintransporter auf die A7 bei Nersingen alarmiert. Wie die Polizei mitteilt, kam das Fahrzeug bei Schneefall ins Schleudern und kollidierte mit der Schutzleitplanke. Anschließend kippte der Kleintransporter auf die rechte Seite. An der Vorderachse des Fahrzeugs waren nach Angaben der Verkehrspolizei Günzburg Sommerreifen montiert. Das Profil der Winterreifen auf der Hinterachse hatte weniger als 1,6 Millimeter. Den Sachschaden, der bei dem Unfall entstand, schätzen die Beamten auf rund 20.000 Euro. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, nahm das großflächig ausgelaufene Motorenöl auf und reinigte nach Abtransport des Fahrzeugs die Fahrbahn. Die Polizeibeamten leiteten gegen den Fahrer ein Verfahren wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit ein.

Ein weiterer Unfall auf der A7 ereignete sich am Donnerstagabend auf Höhe des Parkplatzes Tannengarten-Ost bei Illertissen. Ein 22-jähriger Mann fuhr dort nach Angaben der Polizei mit einem Audi in Richtung Würzburg. Auf der schneebedeckten Fahrbahn geriet der Wagen ins Schleudern, rutschte gegen die Mittelschutzplanke und blieb dann auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Mann blieb glücklicherweise unverletzt, der Sachschaden wird im Polizeibericht mit rund 10.000 Euro angegeben.

Hoher Schaden durch Kollision auf der Heerstraße bei Illerberg

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Illertissen führte der einsetzende Schneefall im Verlauf des Donnerstags zu keinen erhöhten Unfallzahlen. Lediglich eine 56 Jahre alte Autofahrerin übersah nach Polizeiangaben wegen der schlechten Sichtverhältnisse gegen 18.30 Uhr eine Fahrbahnverengung in der Bruckhofstraße. Das Auto kollidierte mit einer Warnbake. Dabei wurde die Fahrerin von einem entgegenkommenden Auto geblendet. Aufgrund der Gesamtumstände kam die 56-Jährige mit einer gebührenfreien Verwarnung davon. Den Sachschaden, der bei dem Unfall entstand, schätzt die Polizei auf 4200 Euro.

Auch am Freitagmorgen gerieten Fahrzeuge auf der A7 bei Altenstadt ins Rutschen. Glücklicherweise wurde auch dabei niemand verletzt. Ein 42-Jähriger kam mit seinem Audi A4 im dreispurigen Bereich der Autobahn in Richtung Norden nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte dem Polizeibericht zufolge etwa dreißig Meter über den Grünstreifen, durchbrach den Wildschutzzaun und kam im angrenzenden Feld zum Stillstand. Das Auto musste im Anschluss abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Altenstadt wurde zur Technischen Hilfeleistung und Absicherung hinzugezogen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 6000 Euro. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich eine knappe Stunde später fast an der gleichen Stelle. Ein 40-Jähriger geriet mit seinem Mercedes E-Klasse ins Schleudern. Das Auto rutschte gegen die rechte Schutzplanke und musste anschließend wegen eines Totalschadens abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Altenstadt sicherte die Unfallstelle ab. Der Sachschaden: ungefähr 12.000 Euro.

Auch am Freitagmorgen gerieten Fahrzeuge auf der A7 bei Altenstadt ins Rutschen.
Foto: Wilhelm Schmid

Gegen 7 Uhr befuhr am Freitagmorgen ein 25-Jähriger mit dem Auto die Heerstraße von Illerberg in Richtung Witzighausen. Aufgrund seiner "den winterlichen Straßenverhältnissen unangepassten Geschwindigkeit", so schreibt die Polizei, geriet er ins Schleudern. Das Auto kam auf die Gegenfahrspur und touchierte einen entgegenkommenden Pkw mit der hinteren rechten Fahrzeugseite. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Am Freitagnachmittag rutschte ein 29-jähriger Mann mit seinem Auto auf der B28 bei Senden von der schneeglatten Fahrbahn. Der Wagen überschlug sich nach Polizeiangaben einmal. Anschließend kam das Fahrzeug etwa 15 Meter neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen. Der 29-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall eine Kopfplatzwunde sowie eine Gehirnerschütterung und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus Weißenhorn gebracht. Der rechte Fahrstreifen musste für etwa eine Stunde durch die Feuerwehr Weißenhorn gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Alles in allem sei das große Verkehrschaos zum Wintereinbruch ausgeblieben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Kempten am Freitagmorgen. Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnete zwischen 4 und 12 Uhr am Freitag 66 Unfälle, die größtenteils auf die winterlichen Straßenverhältnisse zurückzuführen waren. Doch diese Zahl bezieht sich auf alle vier Landkreise im Zuständigkeitsgebiet des Präsidiums. 16 davon ereigneten sich im Alb-Donau-Kreis, fünf im Stadtkreis Ulm. Schwere Unfälle waren nicht darunter, allerdings kam es immer wieder zu Behinderungen durch festgefahrenen Schnee und daraus entstandene Straßenglätte. Unfälle ereigneten sich beispielsweise im Wiesental zwischen Dornstadt-Bollingen und Blaustein-Herrlingen und auf der B10 nördlich von Dornstadt. 

Sattelzüge kommen an der A8 bei Ulm nicht mehr vom Fleck

Der festgefahrene Schnee ist gerade für Sattelzüge problematisch, da sie sehr wenig Last auf den Antriebsrädern haben. Durch den Containerbahnhof im Ulmer Norden sind dort sehr viele Sattelzüge unterwegs. Wenn so ein Fahrzeug an einer Steigung stoppen muss, ist oft das Wiederanfahren unmöglich. Daher kam es auf der B10 an den Steigen bei Hinterdenkental und Urspring im morgendlichen Berufsverkehr zu Behinderungen.

Auch vergleichsweise sanfte Steigungen wurden plötzlich zum Problem, so die Einfahrt Ulm-Nord auf die A8 in Richtung München. Obwohl die Autobahnmeisterei die ganze Nacht mit Räum- und Streufahrzeugen unterwegs war, bildete sich auch dort unter dem Schneematsch eine Eisschicht, an der immer wieder Sattelzüge scheiterten. So kam am Vormittag ein Lastwagen mit der Antriebsachse auf glatter Fahrbahn ins Rutschen. Der Fahrer konnte noch stoppen, bevor es zu einem Unfall kam, doch dann konnte er die Fahrt nicht mehr fortsetzen. Auch ein nachfolgender leerer Sattelzug musste stoppen und kam ebenfalls nicht mehr vom Fleck, sondern rutschte bei Anfahrversuchen nur unkontrollierbar zur Seite. Während die Fahrer neben ihrem Fahrzeug knieten und Schneeketten aufzogen, drängelten ungeduldige Autofahrerinnen und Autofahrer auf der rutschigen Fahrbahn mit Abständen von weniger als einem Meter an den Lkw-Fahrern vorbei.

Sattelzüge blieben am Freitag auf schneebedeckter Fahrbahn bei der Auffahrt auf die A8 an der Anschlussstelle Ulm-Nord hängen.
Foto: Thomas Heckmann

Selbst ein Räumfahrzeug der Autobahnmeisterei musste seine Fahrt in die Ausfahrt hinein abbrechen, weil eine Autofahrerin sich mit ihrem Wagen dazwischen drängte. Nachdem sich der Fahrer der Autobahnmeisterei mit seinem überbreiten Räumfahrzeug zwischen den Lastwagen hindurchgeschlängelt hatte und mehrere Kilogramm Streusalz auf der Auffahrtsrampe verteilt hatte, konnten auch an der Einfahrt Ulm-Nord die Lastwagen ihren Weg fortsetzen.

Kreisstraße zwischen Illerrieden und Beuren ist wegen Schneebruchs gesperrt

Wegen Schneebruchs muss derzeit die Kreisstraße K7365 zwischen Illerrieden und Beuren von der Straßenmeisterei Ulm gesperrt werden. Das teilt das Landratsamt des Alb-Donau-Kreises mit. Die zuständige Forstverwaltung hat demnach bereits einige Bäume gefällt, allerdings besteht die Gefahr, dass weitere Bäume auf die Straße fallen. Deshalb muss die Straße voraussichtlich über das Wochenende gesperrt bleiben. Die Forstverwaltung sei bemüht, die Situation zu verbessern, teilt das Landratsamt mit. 

In den Zuständigkeitsbereichen der Straßenmeistereien Ehingen, Merklingen und Langenau gibt es nach Angaben der Behörde aktuell noch keine Sperrungen, allerdings könnten auch dort wegen des schweren, nassen Schnees Äste abbrechen, tief in den Verkehrsraum hineinragen oder gar ganze Bäume auf die Fahrbahnen stürzen. Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, ihre Fahrweise an die Witterungsbedingungen anzupassen.

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