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Weißenhorn: Bubenhausen soll besseres Mobilfunknetz bekommen

Weißenhorn

Bubenhausen soll besseres Mobilfunknetz bekommen

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    In Bubenhausen soll ein neuer Mobilfunkmast gebaut werden.
    In Bubenhausen soll ein neuer Mobilfunkmast gebaut werden. Foto: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

    Bereits Anfang des Jahres hatte ein Unternehmen bei der Stadt Weißenhorn angeklopft, um einen neuen Mobilfunkmast im Stadtteil Bubenhausen zu errichten. Jetzt lag dem Bauausschuss der entsprechende Bauantrag für das Projekt im Außenbereich des Ortes vor.

    Der rund 50 Meter hohe Stahlgittermast soll demnach im Umkreis zu einer deutlichen Verbesserung der Mobilfunkabdeckung beitragen. Besonders die schnellen 4G- und 5G-Verbindungen sollen davon profitieren. Im Namen der ÖDP-Fraktion legte Susanne Kuderna-Demuth ein Veto ein und verwies auf etwaige gesundheitliche Schäden, die aus Ihrer Sicht derartige Funkmasten mit sich bringen könnten. Aus ihrer Sicht sei eine leitungsgebundene Variante vorzuziehen. 

    Auf Nachfrage unserer Redaktion verwies Kuderna-Demuth auf das Beispiel St. Gallen in der Schweiz. Dort würde man mit einem "Kleinzellennetz" versuchen, Strahlungsbelastungen zu vermindern. Bürgermeister Wolfgang Fendt verwies auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Auch die Stadträte der anderen Fraktionen sahen keinen Grund, der gegen die Erteilung einer Baugenehmigung sprechen würde.

    Im Schloßprielweg könnte es eng werden

    Einwände hatten die Stadtratsmitglieder hingegen bei Bauvorhaben im Schloßprielweg in Oberreichenbach. Bereits im Vorfeld der Bauausschusssitzung meldete Jürgen Bischof für die Fraktion der Freien Wähler/WÜW per Schreiben an die Stadtverwaltung Bedenken an. Die aktuelle Breite des Weges von etwa vier Metern sei bereits jetzt beispielsweise für Rettungswagen oder auch Müllsammelfahrzeuge knapp bemessen und würde sich "wegen Randsteinen und deren Abstand von der Grundstücksgrenze" noch einmal verringern. Am Ende der Sackgasse gäbe es auch keine Wendemöglichkeit. 

    Herbert Richter (SPD) sah ebenfalls Klärungsbedarf bei der allgemeinen Erschließung des Weges. Bischof betonte die Notwendigkeit einer zeitnahen Ortsbesichtigung, bevor man im Detail weiter beraten wolle. Der Ausschuss war sich daher einig, dass man momentan nicht das Einvernehmen erteilen könne. Fendt sprach von einer "vorsorglichen Ablehnung", die nicht zwingend bedeute, dass es nicht zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu einer Einigung kommen könne. 

    Elf Interessenten für das Baugebiet in Hegelhofen

    Auf der Tagesordnung stand schließlich noch das Baugebiet Hegelhofen Unterfeld. Insgesamt seien elf Interessensbekundungen eingegangen. Aus der Sicht der Stadtverwaltung genüge es bei dieser überschaubaren Zahl, wenn man die Bauträger zur Einreichung ihrer Bebauungskonzepte auffordern würde. Anschließend könne durch ein Auswahlgremium eine Vorauswahl getroffen werden. Diesem Vorgehen stimmte der Bauausschuss zu.

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