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Weißenhorn
08.02.2023

Ärztehaus, Bäckerei, Wohnungen: Neue Ideen für Weißenhorner "Stadteingang"

Das derzeit ungenutzte Areal westlich des Autohändlers an der Ulmer Straße in Weißenhorn soll auf Wunsch der Eigentümer bebaut werden, damit der Stadteingang attraktiver wird.
Foto: Alexander Kaya

Ein Architekt stellt Pläne für ein Areal an der Ulmer Straße in Weißenhorn vor. Diese sehen unter anderem ein Ärztehaus, eine Bäckerei und Wohngebäude vor.

Wer von Witzighausen nach Weißenhorn fährt, sieht die Fuggerstadt nicht von ihrer schönsten Seite. Rechts von der Ulmer Straße befindet sich das Industriegebiet, auf der linken Seite erstrecken sich zunächst landwirtschaftliche Flächen, anschließend prägen weitere Gewerbebetriebe das Bild. Die Eigentümer eines momentan ungenutzten Grundstücks in dem Bereich möchten das gerne ändern und den Stadteingang an der Stelle durch eine neue Bebauung attraktiver gestalten. Ein von ihnen beauftragter Architekt und ein Projektmanager haben am Montagabend im Bauausschuss die Ideen für ein "lebendiges Quartier" vorgestellt.

Zwei vier- bis fünfstöckige Gebäude könnten straßenbegleitend auf dem Areal westlich des bestehenden Autohandels errichtet werden, wie Architekt Matthias Jarcke schilderte. Er hat zusammen mit einem Büro für Architektur und Stadtplanung den Entwurf ausgearbeitet. In einem der beiden Gebäude direkt an der Straße könnten demnach Büros und ein Restaurant untergebracht werden, das andere könnte ein Ärzte- und Sanitätshaus mit Apotheke und einer Bäckereifiliale werden. Im hinteren Teil des Grundstücks, abgeschirmt vom Lärm des Industriegebiets und von der Straße, sieht der Entwurf zwei Wohnhäuser vor. Es sei ihnen wichtig, sagte Jarcke, dass in dem begrünten Innenraum Leben stattfinde. Deshalb sei auch eine Tiefgarage geplant, um den Platz freizuhalten. 

Ursprünglich wurde die Planung für die Bäckerei Hamma gemacht

Ausgangspunkt der Planungen war dem Architekten zufolge der Gedanke, an der Stelle eine Bäckerei anzusiedeln. Das Handwerk sei im Umbruch, sagte der Projektmanager Walter Muth. Die Zahl der Betriebe sei drastisch gesunken, die Anforderungen an Filialstandorte hätten sich geändert, die hohen Energiekosten machten vielen schwer zu schaffen. Konkret sei es die Bäckerei Hamma aus Ravensburg gewesen, für die die Planung ursprünglich erstellt worden sei, ergänzte Jarcke. "Dann haben wir überlegt: Was würde dazu passen?" 

Die Mitglieder des Bauausschusses lobten die Initiative. "Das Konzept hat sehr erfreuliche und positive Aspekte", sagte Bürgermeister Wolfgang Fendt. Das Grundstück befinde sich allerdings im Außenbereich, eine neue Nutzung setze die Schaffung von Planungsrecht voraus. Dafür könnte ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden. Allerdings sieht die Stadtverwaltung eine Entwicklung mit Wohnbebauung in dem Bereich angesichts der Lärmbelastung kritisch. Der Sitzungsvorlage ist außerdem zu entnehmen, dass eine großflächigere Planung in dem Bereich sinnvoll wäre. 

Vier Gebäude sehen die Entwürfe der Planer auf dem Grundstück an der Ulmer Straße vor, die zwei im hinteren Bereich sind als Wohnhäuser gedacht.
Foto: Jens Noll

Diesen Gedanken griffen auch die Stadträte auf. Seine Fraktion begrüße zwar die Idee, an der Stelle etwas zu machen, sagte Jürgen Bischof (Freie Wähler/WÜW). Aber das sollte kein Einzelprojekt auf einem Grundstück sein. "Wir meinen, dass hier eine Grundplanung nötig ist für den gesamten Bereich", ergänzte er. 

Zunächst einmal soll der Flächennutzungsplan fortgeschrieben werden

Franz Josef Niebling (CSU) formulierte es ähnlich: "Wir müssen das im großen Umgriff sehen." Zunächst einmal sei im Flächennutzungsplan (FNP) darzustellen, wo auch langfristig Industrie angesiedelt werden soll und welche Bereiche für Wohnbebauung vorgesehen werden sollten. "Wir müssen abwarten, wie es beim Flächennutzungsplan weitergeht", betonte auch Thomas Schulz (SPD). Ohne diese Einschränkung könne man das vorgestellte Projekt jederzeit so planen, fügte er hinzu. 

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass der FNP derzeit fortgeschrieben werde, die Ideen für das Grundstück könne man einfließen lassen. Ein konkreter Beschluss zum Projekt "Stadteingang Weißenhorn" war in der Sitzung nicht vorgesehen, das Gremium nahm die Ausführungen lediglich zur Kenntnis.

Dem Architekten wäre natürlich ein vorhabenbezogener Bebauungsplan lieber gewesen. "Das ist hier eher eine städtebauliche Frage und nichts, was über den FNP gelöst wird", sagte Jarcke. Muth ergänzte, dass es sicherlich möglich wäre, das Projekt weiter zu begleiten, während der FNP fortgeschrieben werde. Doch Ulrich Hoffmann (ÖDP) betonte: "Es ist eine Frage der Stadtentwicklung: Was wollen wir wo haben?" Der Stadteingang sei in der Tat nicht besonders einladend, sagte er, sprach sich aber auch dagegen aus, ein Singulär zu schaffen, das weitere Entwicklungsmöglichkeiten einschränken könnte. 

Gunther Kühle (CSU) äußerte die Befürchtung, dass Bäckereien in der Innenstadt darunter leiden könnten, wenn am Stadtrand eine neue Bäckereifiliale aufmacht. "Der Ansatz ist interessant, aber ich halte das Projekt dort nicht für zielführend", sagte er. 

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