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Kommunalwahl

23.12.2019

Alois Kling soll es wieder machen

Alois Kling soll es wieder machen
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Der Rathauschef wird von allen drei Aichener Wählerlisten unterstützt

In gut einer Stunde hatten die Unterstützer der Liste „Freie Wählerschaft Aichen“, dank der guten Vorarbeit von Franz Dempf und Anton Bühler, nicht nur den amtierende Bürgermeister Alois Kling mit 21 von 22 Stimmen erneut ins Rennen geschickt, sondern auch eine komplette Kandidaten-Liste für den nächsten Gemeinderat aufgestellt. Da Kling keinen Gegenkandidaten hat, dürfte er ab Mai 2020 weiter die Geschicke Aichens mit Memmenhausen und Obergessertshausen in Händen halten. Auf der Bewerberliste sind mit Stefanie Schedel und Tanja Maidorn auch zwei Frau aufgeführt.

Von den knapp 250 wahlberechtigten Aichenern kamen immerhin 22 interessierte Bürger zur Aufstellungsversammlung ins Schützenheim. Die Leitung der Versammlung übernahm Gemeinderat Thomas Schmid. Als Wahlvorstand für die Nominierung eines Bürgermeister-Kandidaten und die Vorschlagsliste wurde Franz Dempf einstimmig berufen. In den Wahlausschuss kam zusätzlich Tanja Maidorn, die das umfangreiche Protokoll führte.

Bevor Schmid die Regularien erläuterte, erwähnte er, wie bereits bei den beiden vorangegangenen Nominierungsversammlungen auch geschehen, die vielfältigen Projekte innerhalb der Gemeinde der letzten Wahlperiode (wir berichteten). Er hob auch die effiziente Arbeit von Bürgermeister und Gemeinderat hervor. Besonders stolz könne man auf die schwarze Null bei den Finanzen sein. Er informierte über die kommenden Aufgaben in der Kommune. So stehen unter anderem die kostenintensive Sanierung des Kirchendaches von Sankt Ulrich in Aichen sowie der Neubau einer Leichenhalle an.

Alois Kling soll es wieder machen

Als Bürgermeisterkandidat wurde, wie bereits mehrfach berichtet, der amtierende Rathauschef Alois Kling vorgeschlagen. Der 74-jährige Landwirt und ehemalige Steuer-Sachbearbeiter für Landwirtschaft ist seit 1996 im Amt und hat, wie er sagte, da er gesundheitlich fit sei, erneut Bereitschaft zum Amt erklärt. 21 Stimmen gingen an ihn, eine an Thomas Schmid. Kling dankte für den eindeutigen Vertrauensbeweis und versprach auch weiterhin seine Energie zum Wohle von Bürgern und die Zukunft der Gemeinde einzusetzen. Zudem erwähnte er, dass die Gemeinde ganz aktuell drei Geschwindigkeitsmessgeräte sowie eine ganze Reihe zusätzliche Solarlampen für die Straßenbeleuchtung der Gesamtgemeinde gekauft habe. Des Weiteren wird weiter daran gearbeitet, dass jedes Haus mit Glasfaser versorgt wird.

Dempf und die amtierenden drei Gemeinderäte hatten bereits im Vorfeld etliche junge Bürger angesprochen und alle waren zu einer Kandidatur bereit. Erfreulich sei, so betonte Dempf weiter, dass sich die amtierenden Gemeinderäte Thomas Schmid, Christian Smetana und der nachgerückte Michael Kling erneut zur Verfügung stellen. Auch die übrigen vorgetragenen Bewerber wurden von der Versammlung ohne Einwände akzeptiert.

Nach der geheimen Abstimmung in den eigens aufgebauten Wahlkabinen ergab sich folgendes Bild: Alle 22 Stimmzettel waren gültig. Von den 264 zur Verfügung stehenden Stimmen wurden nur 251 ausgenutzt. Danach dankte Versammlungsleiter Schmid den Kandidaten für die Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. Abschließend rief er die Anwesenden auf, zur Wahl zu gehen und viele Bürger zum Urnengang zu motivieren, damit man wieder gut im Gemeindeparlament vertreten sei.

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