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Gemeinderat

29.04.2019

Bald beginnt die Vermessung

Das neue Baugebiet in Ebershausen geht jetzt in die Umsetzungsphase

Das Ratsgremium befasste sich in seiner jüngsten Sitzung vor allem mit dem weiteren Verlauf zur Umsetzung des Bebauungsplans für das neue Baugebiet „Südöstlicher Ortsrand Ebershausen II“. Bürgermeister Herbert Kubicek berichtete zunächst über die Kostenschätzung des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) Günzburg zu Vermessungs- und Abmarkungsarbeiten bei den vorgesehenen 17 Bauplätzen. Alles in allem ist mit einem Aufwand von rund 23000 Euro zu rechnen, ist aus der vorliegenden Aufstellung zu entnehmen. Kubicek berichtete in diesem Zusammenhang über zwei formelle Voraussetzungen, über die es keiner Beratung bedurfte, aber entsprechende Beschlüsse zu fassen waren. Demnach stimmte der Gemeinderat voll inhaltlich der „Anordnung des Verfahrens und dem Abschluss einer Vereinbarung zur Übertragung der Befugnis zur Durchführung der Umlegung auf das ADBV Günzburg“ zu. In der Vereinbarung ist der Ablauf des Verfahrens erläutert und endet mit der Festlegung, dass die Gemeinde die vollständigen Kosten übernimmt. Beide Beschlüsse erfolgten einstimmig.

Ein längerer Beratungsbedarf ergab sich zu einer Bauvoranfrage zum Neubau von zwei Wohnhäusern „Im Eichet“, angrenzend an den Sportplatz und außerhalb des bestehenden Baugebietes. Im Rahmen einer zu erstellenden „Einbeziehungssatzung“ könnte sich die Gemeinde nach einer Besichtigung vor Ort an dieser Stelle eine Bebauung, infolge der Breite des Grundstückes, auch mit drei Wohnhäusern vorstellen, aber die Entscheidung liege letztlich beim Landratsamt Günzburg. Über das bestehende Baugebiet wäre die Erschließung gesichert, aber das Grundstück liegt im Wasserschutzgebiet, und infolge der Nähe des Sportplatzes könnte es Bedenken bezüglich der Lärmbelästigung geben, wies Kubicek hin. Mit den genannten Vermerken versehen, stimmte der Rat der Weiterleitung an das Landratsamt Günzburg einstimmig zu.

Die Wichtigkeit einer Dorfhelferinnen-Station sei hinreichend bekannt und über die Pflege und Erhaltung der in vielen Ländern bestehenden Anlagen durch den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge sei man froh, begründete Bürgermeister Kubicek eine positive Entscheidung zur Gewährung eines Zuschusses. Wie im Vorjahr bewilligte der Rat der Dorfhelferinnen-Station Günzburg 60 Euro und dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge 50 Euro.

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Dem Gemeinderat lag ein Antrag der Jagdgenossenschaft Ebershausen zur Asphaltierung eines Feldweges vor. Hierzu wurde festgestellt, dass diese Maßnahme wegen der ständigen Instandhaltung vor allem nach starken Regenfällen notwendig sei, aber der Weg sich gegenwärtig noch in tragbarem Zustand befinde. Der Bürgermeister schlug vor, eine Asphaltierung im Zuge der Erschließungsmaßnahmen im neuen Baugebiet ins Auge zu fassen, nachdem sich die hierzu benötigten Maschinen im Ort befinden und dadurch Kosten eingespart werden könnten. Das Gremium befürwortete diesen Vorschlag, und Ratsmitglied und gleichzeitig Vorsitzender der Jagdgenossenschaft, Hermann Albrecht, schloss sich an, wobei er erwähnte, das Angebot zum vereinbarten Zuschuss bleibe weiterhin bestehen.

Standort für Salzsilo Der Sitzung ging ein Ortstermin voraus, in dem die Möglichkeiten zur Platzierung eines geplanten Salzsilos ausgelotet wurden. Letztendlich einigte man sich auf den gemeindeeigenen Platz in der Mühlgasse bei der „Hühnerfarm“. Es bestehe hier die Möglichkeit zum Zukauf einer kleineren Fläche als Erweiterung des Standortes. Da es sich um ein innerörtliches Projekt handelt und der Schallschutz zu beachten ist, wird noch das Bauamt der VG eingeschaltet. Für den Kauf des Salzsilos liegen derzeit drei Angebote vor, die Kaufpreisangaben liegen zwischen 20000 und 25000 Euro. Kubicek betonte, die beabsichtigte Größe von 30 Kubikmeter sei das ideale Maß für den gemeindlichen Bedarf. Nach Prüfung der einzelnen Positionen in den Angeboten wird der Auftrag erteilt.

Gut angekommen sei der seitens der Gemeinde durchgeführte Seniorennachmittag, berichtete der Bürgermeister und dankte der Gemeinderätin Alexandra Jäckle für die mustergültige Organisation des Nachmittages. Jäckle ihrerseits lobte die finanzielle Unterstützung und die Mithilfe seitens ihres Teams.

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