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14.08.2020

Corona-Krise: Demo in Günzburg

Kritik an staatlichen Beschränkungen

Gegen die Beschränkungen im Zuge der Corona-Krise und für den Erhalt der Grundrechte wird am Sonntag erstmals in Günzburg demonstriert. Veranstalter ist die Initiative „Querdenken 8221“, die durch ähnlich gelagerte Initiativen unterstützt wird. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 2000 Teilnehmern. Soviel wurden jedenfalls beim Günzburger Landratsamt angemeldet. Die Demonstranten versammeln sich bis 14 Uhr vor dem V-Markt in der Augsburger Straße. Dann ziehen sie zum Volksfestplatz. Auch ein Teil der B16 muss deshalb zeitweise für den Verkehr gesperrt werden.

Kundgebung soll um 16 Uhr beginnen

Um 16 Uhr soll die mehrstündige Kundgebung beginnen. Während des „stationären“ Teils der Großdemo müssen die Menschen keine Hygienemaske tragen, da das Gelände groß genug ist, ausreichend Abstand zu wahren. Das sagt Christoph Langer, im Landratsamt Günzburg für öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig.

Schwieriger werde es da schon, wenn der Zug sich in Bewegung setze. Deshalb ist die Auflage der Kreisverwaltungsbehörde für den „mobilen“ Teil: Maskenpflicht. Sollten viele Menschen dagegen verstoßen, ist laut Langer denkbar, dass die Großdemonstration von der Polizei aufgelöst wird.

„Menschen sollen sehen, dass wir keine Spinner sind“

Der Geschäftsbereichsleiter im Landratsamt hofft auf einen „kleinen, friedlichen und schnellen Zug“ durch Günzburg – und danach am Volksfestplatz auf eine „friedliche und sinnvolle Kundgebung“. Das Wort „friedlich“ kommt auch aus dem Mund von Andrea Zellermayer.

Sie gehört zum kleinen Organisationsteam für Sonntag. Den Protest gegen die Corona-Beschränkungen hält sie für notwendig. „Die Menschen sollen sehen, dass wir keine Spinner sind. Es ist wichtig, die Stimme zu erheben, weil die Regierung unverantwortlich handelt und das Land gegen die Wand fährt.“ (ioa)

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