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Krumbach

20.03.2020

Corona-Krise: Krumbacher Pfarrei St. Michael bietet Hilfe an

Bei der letzten Krumbacher Lichternacht in der Stadtpfarrkirche St. Michael war Zusammenhalt sichtbar.
Bild: Jochen Schwarzmann

Die Krumbacher Pfarrei möchte vor allem mit Menschen, die zu den sogenannten Risikogruppe gehören, Solidarität zeigen. Welche Aktionen konkret geplant sind.

Die rasante Ausbreitung des Corona-Virus hat die Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Michael Krumbach veranlasst, vor Ort aktiv zu werden. „In einer solchen Krisensituation merkt man, wie wichtig der Zusammenhalt ist. Solidarität ist mit denjenigen gefragt, die zu den Risikogruppen gehören, aber auch mit all denjenigen, die durch die Krise beruflich oder privat besonders gefordert sind und dabei an ihre Grenzen gehen“, so das Planungsteam.

Akut ruft der Organisationskreis der Pfarrei St. Michael zur Mitarbeit auf und will konkrete Hilfestellungen anbieten. Denn besonders für gefährdete Menschen, wie etwa Senioren oder Risikopatienten sind alltägliche Aufgaben mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr verbunden.

Das Planungsteam bietet an, Einkäufe und Botengänge zu übernehmen. Auch der Isolation in der Corona-Krise soll durch das Angebot von regelmäßigen Telefongesprächen entgegengewirkt werden:

Corona-Krise: Krumbacher Pfarrei St. Michael bietet Hilfe an

1. Wer Hilfe hierzu anbieten kann und will, soll sich unter Telefon 0157/34274506 melden.

2. Wer Hilfe benötigt, wählt ebenfalls diese Telefonnummer und sollte sich nicht scheuen anzurufen. (Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 17 Uhr bis 19 Uhr) Dort findet die Koordinierung statt.

Die Hilfsangebote und Hilfsgesuche können aber auch schriftlich in der Kirche St. Michael in eine bereitgestellte Box eingeworfen werden. Entsprechende Informationen und Formulare liegen dort bereit.

In schweren Zeiten zusammenstehen

Zusammenstehen – das wollen die Katholiken in der Hilfe für die Krumbacher Bevölkerung auch durch einen täglichen Gebetsimpuls. Jeden Abend um 19 Uhr – so der Vorschlag der Pfarrgemeinde – soll eine brennende Kerze im Hausfenster die Solidarität symbolisieren und in einem gemeinsamen „Vater Unser“-Gebet an all die kranken und helfenden Menschen gedacht werden, die in dieser Krise besonders belastet sind.

Pfarrer Baur verweist zusätzlich auf das ökumenische Krisentelefon (Bistum Augsburg, Tel. 0800/1110111) und unterstützt ausdrücklich mit den folgenden Worten die Aktion in seiner Gemeinde: „In einer solch schwierigen Situation darf man die Menschen nicht alleine lassen. Damit setzen wir ein Zeichen, dass wir als christliche Gemeinschaft auch in schweren Zeiten zusammenstehen.“ (zg)

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