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Krumbach

31.01.2019

Die Krumbacher Grundschulturnhalle wird saniert

Der Umkleidebereich der Krumbacher Grundschulturnhalle soll demnächst umfassend saniert werden.
Bild: Peter Bauer

Rund 335.000 Euro werden in die Modernisierung des Umkleidebereichs und der Sanitärtechnik investiert. Auch zum Skaterplatz gab es eine Entscheidung.

Ein neuer Skate- und Bewegungspark am Jugendzentrum, ein neues Parkleitsystem für Krumbach, Sanierung der Grundschulturnhalle und ein erster Blick in den Haushaltsentwurf der Stadt Krumbach: Dies waren weitere Themen der jüngsten Stadtratssitzung.

Grundschulturnhalle

Der Umkleidebereich der 1973 in Betrieb genommenen Grundschulturnhalle wird von mit 335000 Euro umfassend saniert. Die bestehende Sanitärtechnik soll modernisiert werden. Die Arbeiten sollen, so Bürgermeister Hubert Fischer, von Juli bis Dezember über die Bühne gehen. Das Umziehen sei in dieser Zeit für die Schüler im Schulhaus möglich, berichtete Tobias Handel, im Stadtbauamt für den Bereich Hochbau zuständig. Der Stadtrat segnete das Projekt einstimmig ab.

Skate- und Bewegungspark

Ein neuer Skateplatz für Krumbach? Die Debatte reicht bis ins Jahr 1990 zurück. Die letzten Skatereinrichtungen am Jugendzentrum im Krumbacher Norden mussten 2016 aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Jetzt wurde im Stadtrat die Planung für eine neue Anlage vorgestellt (ausführlich vorbesprochen wurde das Thema bereits im Bauausschuss). Die Kosten sollen 200.000 Euro betragen, auf die Stadt maximal 100.000 Euro entfallen.

Vorgestellt wurde das Projekt von den Jugendpflegerinnen Birgit Baumann und Melissa Niedermair (sie vertritt Birgit Baumann, die sich ab Ende Januar in der Elternzeit befindet) sowie Sebastian Heinle (JuZe-Vorstand). Viele Jugendliche würden gar nicht wissen, dass das Jugendzentrum (JuZe) existiere, sagte Heinle. Durch den Skatepark könne das Jugendzentrum bekannter werden.

Über die Einrichtung eines neuen Skaterplatzes am Krumbacher Jugendzentrum wurde am Montagabend im Krumbacher Bauausschuss diskutiert. Am 28. Januar ist dann der Stadtrat am Zug.
Bild: Peter Bauer


Im Stadtrat gab es viel Zustimmung für das Projekt, aber auch etliche Nachfragen. Beispielsweise zur Frage der Haftpflicht. Hier wies Bürgermeister Fischer darauf hin, dass es sich um ein städtisches Grundstück handele und dies damit in den Bereich der städtischen Haftpflichtversicherung falle. Fragen gab es auch zur Sauberhaltung. Dies würden die Skater in Eigeninitiative übernehmen, sagte Heinle. Aber kann sich die Stadt diese Investition angesichts der angespannten Finanzlage leisten? Am Ende beschlossen die Räte, das Projekt in den Haushaltsentwurf für 2019 aufzunehmen und die Förderfähigkeit über sogenannte Leader-Mittel der Europäischen Union zu prüfen. Nur wenn es diese Förderung gebe, soll das Projekt verwirklicht werden. Die Belastung der Stadt dürfe 100.000 Euro nicht überschreiten. Entschieden ist damit noch nichts, denn die Haushaltsberatungen stehen noch an. Wie bereits in der Bauausschuss-Sitzung waren auch in der Stadtratssitzung zahlreiche Skater anwesend, die die Diskussion mit Interesse verfolgten.

Haushalt

Vorgestellt wurde im Stadtrat auch der Entwurf für den Vermögenshaushalt für 2019 (dieser gibt Aufschluss über die Investitionen) und das Investitionsprogramm bis 2022. Wohl der größte Brocken in den kommenden Jahren ist bekanntlich die Sanierung des Schul-und Sportzentrums. Mitte Februar werden die Fraktionen dann noch im Detail informiert.

Der Haushalt wird, so Bürgermeister Hubert Fischer, voraussichtlich Ende März unter Dach und Fach sein. Gut hat sich zuletzt das Steueraufkommen der Stadt Krumbach entwickelt. Für 2018 wurde laut Kämmerer Hubert Bühler mit Einnahmen on Höhe von rund 18 Millionen gerechnet. Die tatsächliche Höhe lag aber sogar im Bereich von etwa 20 Millionen Euro.

Parkleitsystem

Im Lauf des Sommers soll, so Rathauschef Hubert Fischer, in Krumbach ein neues Parkleitsystem installiert werden. Eine detaillierte Vorberatung des Themas gab es bereits im Bauausschuss im vergangenen November. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbüro Cima (dieses betreut für die Stadt Krumbach die Innenstadtentwicklung) erstellt. Je nach Anfahrt sollen die Verkehrsteilnehmer durch die entsprechende Beschilderung auf bestimmte Parkplätze gelenkt werden. Nachdem noch einige Detailfragen geklärt wurden, wurde das Konzept im Rat mit großer Mehrheit beschlossen.

Verkehrsüberwachung

Stellvertreter von Bürgermeister Hubert Fischer im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte ist Klemens Ganz (UFWG). Der neue Dritte Bürgermeister wurde vom Stadtrat einstimmig gewählt.

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