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Jahreshauptversammlung

15.01.2020

Drei Mitglieder sind jeweils seit 50 Jahren aktiv

Übergabe der neuen Notfallausrüstung durch den Förderverein Rettungsdienst an die Wasserwacht Krumbach (von links): Gert Klimkeit, Dr. Björn Tauchmann, Dr. Marcus Härtle und WW-Vorsitzender Stefan Gut.
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Übergabe der neuen Notfallausrüstung durch den Förderverein Rettungsdienst an die Wasserwacht Krumbach (von links): Gert Klimkeit, Dr. Björn Tauchmann, Dr. Marcus Härtle und WW-Vorsitzender Stefan Gut.

Die Wasserwacht Krumbach hielt Rückschau auf das Vereinsjahr und ehrte Mitglieder. Außerdem erhielt der Verein zwei Notfallrucksäcke mit Defibrillatoren

Der Rückschau auf ein erfolgreiches Vereinsjahr und dem Vorausblick auf die kommende Saison widmete die Wasserwacht (WW) Krumbach die Themen ihrer Jahresversammlung.

Vor Eintritt in die formale Abfolge der Jahresversammlung warteten Gert Klimkeit, Dr. Björn Tauchmann und Dr. Marcus Härtle mit einem besonderen Gastgeschenk auf: Die Vorstandsmitglieder des „Fördervereins Rettungsdienst Krumbach“ übergaben der Krumbacher Wasserwacht zwei Notfallrucksäcke mit externen Defibrillatoren zur Ergänzung der mobilen Rettungsdienstausrüstung. Der Förderverein unterstütze die Wasserwacht, die Teil des Rettungsdienstes in Bayern ist, immer wieder mit medizinischer Ausstattung, hob Dr. Björn Tauchmann hervor. Er betonte die Wichtigkeit einer qualitativ hochwertigen Ausrüstung, und zeigte sich überzeugt, dass diese bei der Wasserwacht in den besten Händen ist.

In kurzweiligen Vorträgen informierten die jeweiligen Bereichsleiter die Mitgliederversammlung über erfolgreiche Aktivitäten des vergangenen Jahres: Dem technischen Leiter Alexander Mayer oblag es, über zahlreiche Ausbildungseinheiten, Einsätze im Wach-, Rettungs- und Sanitätsdienst zu verweisen und auf Veranstaltungen im Vereinsgeschehen zurückzublicken. Erfreuliche Aktivitäten bilanzierte Hagen Rittirsch in seinem vielfältigen Rechenschaftsbericht aus dem Bereich der Schwimmausbildung. Rittirsch: „Allerdings könnten wir noch mehr Kurse anbieten, wenn wir genügend Schwimmausbilder und Helfer sowie die dazu nötigen Bäder hätten.“

Georg Nagenrauft erstattete seinen Bericht zum Ausbildungsbereich Rettungsschwimmen. Die Ortsgruppe bildet neben den eigenen Rettungsschwimmern und Tauchern vermehrt auch externe Teilnehmer aus. Auch bei den Rettungsschwimmern besteht ein großer Bedarf an Ausbildern; „vor allem Frauen fehlen uns“, so Nagenrauft. Zuletzt oblag es Julia Mayer, die Arbeit der WW-Jugend vorstellen. Auch hier setzt sich ein positiver Trend fort, denn die Jugendbetreuer im Trainingseinsatz sind in stattlicher Zahl präsent. Das ist auch notwendig, sind doch bei den regelmäßigen Trainingseinheiten jeweils bis zu 40 Kinder zu betreuen und anzuleiten.

Alsdann standen Ehrungen auf dem Plan und dem Vorsitzenden Stefan Gut war es vorbehalten, etliche Aktive für ihre zehnjährige Mitgliedschaft in der Krumbacher Wasserwacht zu ehren. Außerdem erhielten weitere Mitglieder ihrer Verdienste wegen die WW-Ehrenmedaille in Bronze. Eine ganz besondere Ehrung wurde Eva Paul, Gerhard Brugner und Kurt Schlosser zuteil: Sie sind seit über 50 Jahren in der Krumbacher Wasserwacht aktiv und fördernd tätig.

Erster Bürgermeister Hubert Fischer, selbst Mitglied der Krumbacher Wasserwacht, informierte aus aktuellem Anlass ausführlich über den Stand des geplanten Neubaus der Schwimmhalle in der Kammelstadt. Er schließe sich der Expertenmeinung an, und ziehe, insbesondere „aus Gründen der Kostensicherheit und besseren Planbarkeit“ einen Neubau der Sanierung vor. Noch bestehe die Möglichkeit, dass der Neubau wie geplant im Frühjahr des Jahres 2021 begonnen werden könne. In Anbetracht des maroden Zustandes des Hallenbades sei aber in dieser Angelegenheit keine Zeit zu verlieren. (k)

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