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Krumbach

27.07.2020

Ein "Krumbacher Zeichen" gegen Nazismus und Rassismus

Eine Bank demoliert und aus den Latten ein Hakenkreuz geformt: Zur Aufklärung des Vorfalls im Krumbacher Osten bittet die Polizei um Zeugenhinweise (Symbolbild).
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Unbekannte Täter zerstörten im Krumbacher Osten eine Bank und formten ein Hakenkreuz. Auf diese Tat soll es nun am Dienstagabend eine Reaktion geben.

Achim Fißl, SPD-Fraktionsvorsitzender im Krumbacher Stadtrat, will diesen Vorfall nicht auf sich beruhen lassen. In der Nacht zum Sonntag hatten offenbar mehrere unbekannte Täter eine Bank, die sich am Weg zwischen dem Heim der Arbeiterwohlfahrt und dem Krumbad befindet, zerstört und die Latten so gelegt, dass ein großes Hakenkreuz entstand. Fißl sagt, dass dies mit aller Entschiedenheit zu verurteilen sei. Daher hat er für Dienstagabend, 28. Juli, 18 Uhr im Bereich der zerstörten Bank eine Kundgebung organisiert.

Die Kundgebung sei, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet, mit dem Landratsamt abgesprochen und für 30 Personen angemeldet. Informiert habe er auch den Krumbacher Bürgermeister Hubert Fischer und die anderen Stadtratsfraktionen. "Wichtig ist es, in diesem Fall Gesicht zu zeigen", hebt Fißl hervor.

Wie bereits berichtet, war die Beschädigung einer 52-jährigen Krumbacherin aufgefallen, die dort mit ihrem Hund unterwegs war. Zeugen, die Hinweise zu dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Krumbach unter Telefon 08282/ 905-0 zu melden.

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