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Schießen

24.09.2019

Ein Salut zum Vereinsgeburtstag

Laut her ging es beim Platzschießen zum 3. Gau-Böllerschützentreffen im Günztalstadion in Breitenthal. Doch der krachende Schall beim Abschluss-Salut löste sich, wie unser Bild zeigt, schnell in Rauch auf.
Bild: Werner Glogger

Lautstarke Demonstration beim 3. Gau-Böllerschützentreffen in Breitenthal

Einen lautstarken Abschluss verpassten rund 90 Schützinnen und Schützen dem Veteranen- und Soldatenverein Breitenthal zu seinem 100-jährigen Vereinsjubiläum mit dem 3. Gau-Böllerschützentreffen. Zahlreiche Zuschauer, unter ihnen Ehrengauschützenmeister Ludwig Kreuzer und 2. Gauschützemeister Franz Bonk, beobachteten mit Spannung den Einzug der Aktiven, die sich auf dem Gelände des Günztalstadions, wo sonst das runde Leder rollt, auf zwei Reihen zum Platzschießen verteilten.

Neben den Trägern von Hand- und Schaftböllern sowie Standböllern positionierten sich in sicherem Abstand zusätzlich drei Salutkanonen. Gauschützenmeister Helmut Konrad beglückwünschte den Jubelverein und freute sich, dass sich am 3. Gau-Böllerschützentreffen auch Abordnungen benachbarter Vereine beteiligen. So trat etwa die Abteilung Böllergruppe im Zimmerstutzen-Schützenverein Illerberg-Thal mit 17 Schützen und ihrem Schussmeister Anton Schrapp an.

Nach den Grußworten durch Helmut Konrad übernahm Gau-Böllerreferent Andreas Bergmiller das Kommando und bereitete die Schützen auf den Ablauf vor. Los ging’s mit der Aufforderung „alle Schützen laden zum Salut“, worauf das „gemeinsame verdämmen“ (stopfen) und das „Zündhütchen setzen“ folgt. Ernst wird es dann beim Kommando: „Spannt den Hahn“ und in die heiße Phase geht es mit „Böller hoch“ und dem abschließendem „Gebt Feuer“. Darauf hallten in unterschiedlicher Folge donnernde Schläge durch das Günztal.

Bergmiller forderte nach und nach mit „langsamen Reihenfeuer, gegenläufiges Reihenfeuer und schnelles Reihenfeuer“ zu weiteren Formationen auf. Wie beim „Abschluss-Salut“, wo es gleichzeitig aus allen „Rohren“ kracht, gab es jedes Mal seitens der Zuschauer begeisterten Beifall. Ein abschließender Salut bei Platzschießen gilt gelegentlich der Ehre verstorbener Vereinsmitglieder, beim aktuellen Auftritt galt er dem Böllerschützen Josef Reisch aus Breitenthal. Von Bergmiller war zu erfahren, dass dem Gau Krumbach 70 Böllerschützen, darunter auch mehrere Damen, angehören, die in gelegentlichen Übungen den sicheren Umgang und die regelkonforme Handhabung ihrer Geräte auffrischen. „Wir achten auch auf einheitliches Outfit bei unseren Auftritten und sind so ein Aushängeschild unserer Vereine“, so der Gau-Böllerreferent. Später konnte man mit Großkaliber- oder Ordonanzwaffen schießen und in einer Modellflug-Show zeigten die Hobbypiloten ihre Künste mit verschiedenen Flugobjekten. (wgl)

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