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Niederraunau

06.09.2020

Im Zirkus Renz heißt es in Niederraunau wieder „Manege frei“

Auch Kamele können die Besucher beim Zirkus Renz in Niederraunau erleben.
Foto: Elisabeth Schmid

Plus Er gastiert von Mittwoch bis Sonntag auf der Festwiese in Niederraunau. Was dort geboten wird.

Es ist so weit: Der Zirkus kann wieder Vorstellungen geben. Es war eine lange Zeit, „dank“ der durch Corona bedingten Pause. „Jetzt geht es aber wieder los, wir freuen uns sehr auf die erste Vorstellung nach sechs Monaten,“ erzählt Angela Renz, Chefin des Zirkus Renz, der nun in Niederraunau gastiert. Obwohl keine Vorstellungen stattfanden, gab es für die Zirkusleute viel zu tun.

Es wurden Maschinen gewartet, Tiere versorgt und neue Nummern einstudiert. „Zirkus ist viel Arbeit, jeder muss mithelfen. Zirkusarbeit ist kein Beruf, es ist Berufung.“ Mit ihrem Mann Karl-Heinz leitet sie das Unternehmen. Mit dabei sind ihre drei Töchter und Enkel Louis. Auch er ist ein richtiges Zirkuskind. Über viele Generationen besteht der Zirkus, die Menschen lieben die Zirkusarbeit und sind mit Leib und Seele dabei. Der kleine Louis wird am Mittwoch in Niederraunau eingeschult. Nach drei Tagen Schule geht es für den Kleinen weiter nach Babenhausen, wo die nächste Station des Zirkus ist. Von Mittwoch bis Sonntag gastiert der Zirkus nun auf der Festwiese in Niederraunau.

Der Zirkus Renz verzichtet auf Wildtiere

20 Artisten sind mit an Bord. Ebenso viele Tiere wie, Ponys, Pferde und fünf Kamele. Angela Renz weist extra darauf hin, dass keine Wildtiere im Zirkus seien. Aber, so meint sie, was wäre ein Zirkus ganz ohne Tiere. Bei der angebotenen Tiershow können die Besucher sie noch einmal von der Nähe sehen.

Da gibt es auch Schlangen und Krokodile. Für die Kinder gibt es das beliebte Kamelreiten. Die Vorstellung dauert eineinhalb Stunden mit Pause. Angela Renz freut sich auf die Besucher. Sie hofft, dass viele in den Zirkus kommen, um wieder einmal live bei einer schönen Veranstaltung nach der Corona-Pause dabei zu sein. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 16 Uhr von Mittwoch bis Samstag. Am Sonntag beginnt die Vorstellung um 14 Uhr. Für die nötige Hygiene und den Abstand auf den Plätzen ist gesorgt.

Beim Betreten und beim Rausgehen müssen die Besucher Masken tragen, während der Vorstellung können diese abgelegt werden. „Genauso wie im Restaurant,“ sagt Angela Renz.

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