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Krumbach

14.01.2020

JU Krumbach braucht noch Unterstützungsunterschriften

Jahresversammlung der Krumbacher JU. Unser Bild zeigt von links: Stefan Baisch, Susanne Wohlhöfler, Florian Kaida, Christian Bästlein, Kornelius Launhardt, Tobias Keller, Raphael Sallinger, Christoph Rudolph, Laura Wöllert, Markus Link, Sebastian Kaida.
Bild: Gerhard Weiß

Um zur Kommunalwahl antreten zu können, werden 180 Unterschriften benötigt. Welche Bestimmungen das kommunale Recht vorsieht.

Erstmals seit Jahrzehnten tritt die Junge Union bei der Kommunalwahl wieder mit eigenen Listen an. Die Junge Union (JU) hat beispielsweise elf Kandidaten für die Krumbacher Stadtratswahl nominiert (wir berichteten). Doch da gibt es noch eine Hürde. Die JU benötigt nach Auskunft der Krumbacher Stadtverwaltung 180 Unterstützungsunterschriften. Erstmals treten bekanntlich bei der Krumbacher Stadtratswahl auch die Grünen an. Doch da die Grünen im bayerischen Landtag vertreten sind, reichen bei ihnen zehn Unterzeichner des Wahlvorschlags, die aus den eigenen Reihen kommen können. Die Junge Union hingegen muss laut Stadt bis 3. Februar 180 Unterstützer aus der Krumbacher Bürgerschaft für sich gewinnen. Diese können sich im Krumbacher Rathaus in eine entsprechende Liste eintragen.

Laut Stadt haben für den Wahlvorschlag der JU für den Stadtrat bislang aber erst 19 Personen unterschrieben, für den Wahlvorschlag für den Kreistag sind es 21 Unterzeichner. Auch hier müssen es, so die Stadtverwaltung, 180 Unterschriften sein.

Die Unterstützungsunterschriften können zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus der Stadt Krumbach geleistet werden. Daneben gibt es Sonderöffnungszeiten am Samstag, 25. Januar, von 9 bis 12 Uhr und am Donnerstag, 30. Januar, von 7.30 bis 12.30 sowie von 13.30 bis 20 Uhr.

JU Krumbach braucht noch Unterstützungsunterschriften

Thema bei der Jahresversammlung

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Krumbach waren die Unterstützungsunterschriften ein wichtiges Thema. „In den vergangenen Jahren hat sich die Junge Union kontinuierlich mit ihren Vorschlägen konstruktiv in die kommunalpolitische Diskussion eingebracht“, betont der Vorsitzende Sebastian Kaida. Dass beispielsweise der Stadtrat aktuell an einem neuen Verkehrskonzept für Krumbach arbeite, sei zweifelsohne auf den stetigen Einsatz der JU zurückzuführen. Die Junge Union habe sich im vergangenen Sommer unter anderem für die Neugestaltung des Umfelds am Bürgerhaus eine bessere Einbeziehung von Bürgern und Vereinen in die Planungen eingesetzt. Dieser „Runde Tisch“ werde nun Ende Januar, unter anderem unter Einbindung des Heimatvereins, durchgeführt.

Zudem habe die JU auch auf Kreisebene einiges erreicht. Neben der Wiedereinführung des KRU-Kennzeichens, der Einführung der gelben Tonne und des Windelbonus für Neugeborene, sei vor Kurzem eine stärkere Förderung des Schwimmunterrichts im Kreistag umgesetzt worden.

Regelmäßiger Fahrdienst

Um den Weg zum Rathaus zu erleichtern, bietet die Junge Union in den kommenden Wochen einen regelmäßigen Fahrdienst an. Weitere Fahrtzeiten sind nach individueller Terminabsprache mit dem JU-Vorsitzenden Sebastian Kaida unter der Mobilnummer 0160/93136871 möglich. Die Fahrtzeiten des Shuttle-Service: Mittwoch, 15. Januar, 9.30 bis 11.30 Uhr: Schützenhaus, Hohenraunau. Donnerstag, 16. Januar, 14.30 bis 16.30 Uhr: Commerzienrat-Schleifer-Platz, Niederraunau. Dienstag, 21. Januar, 9.30 bis 11.30 Uhr: Alte Schule, Edenhausen. Mittwoch, 22. Januar, 9.30 bis 11.30 Uhr: Bürgerhaus, Attenhausen. Dienstag, 28. Januar, 14.30 bis 16.30 Uhr: Bushaltestelle an der Hauptstraße, Billenhausen.

Wie viel Unterstützer aus der Bürgerschaft braucht eine neue Liste, wenn die Partei nicht im Parlament vertreten ist, aber sich beispielsweise an der Stadtratswahl beteiligen möchte? Dies hängt laut Stadtverwaltung von der Einwohnerzahl der jeweiligen Kommune ab. In Krumbach liege die Zahl bei 180. In Günzburg (über 20000 Einwohner) seien beispielsweise 190 Unterstützer erforderlich. Die Zahlen für die großen bayerischen Städte: Augsburg: 470, Nürnberg: 610, München: 1000. Neue Listen können auf diesem Weg auch nachweisen, dass es in der Bevölkerung für sie auch einen entsprechenden Rückhalt gibt. (pb/zg)

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