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07.07.2010

Keine Photovoltaikanlage auf der alten Schule

Der Gemeinderat Ursberg stimmte gegen die Installation einer Photovoltaikanlage auf der frisch sanierten alten Schule in Mindelzell. Foto: Monika Leopold-Miller
Bild: Monika Leopold-Miller

Mindelzell/Ursberg Auf der alten Schule in Mindelzell wird keine Photovoltaikanlage installiert. Das beschloss der Gemeinderat Ursberg in seiner jüngsten Sitzung mit einer knappen Mehrheit von neun zu acht Stimmen. Dagegen war sich der Rat einig, auf dem Kindergarten in Ursberg eine solche Anlage zu genehmigen. "Das Haus ist jetzt wieder ein Schmuckstück", äußerte Bürgermeister Peter Walburger zur alten Schule in Mindelzell. Derzeit wird das Gebäude mit Geldern aus dem Konjunkturpaket saniert. Die Arbeiten stehen mittlerweile kurz vor dem Abschluss. Nun stand der Gemeinderat vor der Frage, ob auf dem Dach des Gebäudes eine Fotovoltaikanlage gebaut werden soll oder nicht. Ein entsprechender Antrag war bei der Gemeinde von der Firma Renate Thielemann und Eva Friderich aus Bayersried eingereicht worden. Doch mehrheitlich waren die Gemeinderäte der Meinung, dass auf die alte Schule eine solche Anlage nicht passe. "Das Gebäude ist etwas Besonderes", war Georg Schmid der Meinung.

Auch stellvertretende Bürgermeisterin Anita Dachsel-Schlögel konnte sich mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der alten Schule nicht so recht anfreunden. "Die alte Schule und die Kirche bilden ein besonderes Ensemble" war ihre Meinung. Christine Miller hatte ihre Zweifel, ob die Statik dieses alten Daches einer solchen Anlage überhaupt standhalten würde. Bei der Abstimmung waren schließlich neun Gemeinderäte gegen die Anlage und acht dafür.

Anders sieht es beim Kindergarten in Ursberg aus. Auch für dieses Gebäude war von der Firma Renate Thielemann und Eva Friderich ein Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage bei der Gemeinde eingegangen. In diesem Fall waren sich die Räte einig und stimmten für das Vorhaben.

Allerdings wurde in den Beschluss mit aufgenommen, dass ein Schneefanggitter angebracht werden muss. Die Bayersrieder Firma, die die Anlage errichten möchte, wird dafür an die Gemeinde eine Dachmiete in Höhe von fünf Prozent der Jahresenergieerträge bezahlen. Angeboten wird in dem Antrag eine Vorabvergütung in Höhe von insgesamt 6380 Euro an die Gemeinde. (lmm)

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