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Krumbach

09.02.2015

Kindergarten Maria Hilf: Es soll ganz schnell gehen

Die Kindertagesstätte Maria Hilf in Krumbach wird aufgestockt. Der Bauausschuss stimmte der Planung zu.
Bild: Büro Dreier

Bauausschuss stimmt der Planung für die Aufstockung zu. Warum die Stadt rasch reagieren muss

Es besteht bekanntlich Handlungsbedarf. Die Kirchenverwaltung der Pfarrei Maria Hilf hat den im August 2015 auslaufenden Mietvertrag für eine im Pfarrheim untergebrachte Kindergartengruppe nicht verlängert. Für die 20 betroffenen Kinder wird eine neue Bleibe geschaffen, indem die Kindertagesstätte Maria Hilf aufgestockt wird. Zudem ist mit Blick auf die auf über 12800 gestiegene Einwohnerzahl Krumbachs sowie die Ankunft von Asylbewerbern und Flüchtlingen mit weiterem Bedarf zu rechnen. Vorgesehen ist daher, dass die Kapazität des Kindergartens Maria Hilf um 50 Plätze erweitert wird. Details der Planung wurden jetzt im Krumbacher Bauausschuss vorgestellt. Und dort wohlwollend zur Kenntnis genommen. Der Bauausschuss stimmte der Planung einstimmig zu.

Das Konzept wurde unter anderem von Architektin Birgit Dreier erläutert. Sie hat verschiedene Einzelheiten der Planung noch einmal überarbeitet, aber die Grundzüge seien geblieben, erläuterte sie. Geplant sind demnach zwei Gruppenräume, Essbereich und Räumlichkeiten für Leitung und Personal. Mit Blick auf das erhöhte Ruhebedürfnis der Krippenkinder soll es eine Trennung zwischen Krippenkindern und Kindergartenkindern geben. Bürgermeister Hubert Fischer machte in der Diskussion deutlich, dass man bei der Aufstockung an die bestehende Außenstruktur gebunden sei. Noch einmal betonte er, dass das Projekt mit Blick auf die Ausgangslage so rasch wie möglich abgewickelt werden solle.

Bereits vor einigen Tagen hatte der Krumbacher Stadtrat mit 18:4 Stimmen für das Projekt gestimmt. Bürgermeister Fischer erläuterte dabei, dass die Kosten wohl bei etwa rund 1,1 Millionen Euro liegen werden. Die Beteiligung der Diözese soll bei mindestens 150000 Euro liegen. Zu rechnen sei mit Zuschüssen, sodass auf die Stadt selbst wohl Kosten von rund 500000 bis 520000 Euro zukommen.

Kaufland:

Der Markt Kaufland plant Veränderungen, die im Ausschuss vorgestellt wurden. Der Innenbereich soll umgebaut werden. Überdacht werden soll der Anliefer-/Lagerbereich. In Richtung Osten verlegt werden soll, so erläuterte Stadtbaumeister Björn Nübel weiter, die bestehende Ein-/Ausfahrt. Geschaffen werden soll eine zweite Zufahrt im Bereich der Schlachthausstraße. Eventuell soll es eine Schrankenanlage geben. Debattiert wurde darüber, ob dies praktikabel ist. Nübel machte aber klar, dass gegen das Konzept planungsrechtlich nichts einzuwenden sei. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu.

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