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Krumbach

13.10.2018

Krumbacher FOS/BOS-Neubau wird ein „Schmuckstück“

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Der Neubau der FOS/BOS an der Krumbacher Lichtensteinstraße liegt im Plan. Bei bestem Wetter fand jetzt das Richtfest statt.
Bild: Peter Bauer

Die Arbeiten für die neue Schule an der Krumbacher Lichtensteinstraße befinden sich im Zeitplan. Die Schule soll im Schuljahr 2019/20 ihren Betrieb aufnehmen.

Wolkenlos blau der Himmel, die Sonne streichelt mit einer angenehmen Wärme die Haut. Es ist einer dieser Tage, an dem das Wort „Genuss“ gewissermaßen in der Luft liegt. Schulleiterin Elvira Seibold blickt hinüber zur Maria-Hilf-Kirche – sie steht auf dem Dach der neuen Fachober- und Berufsoberschule in Krumbach. „Das ist schon ein besonderes Gefühl“, sagt sie mit einem Lächeln. Richtfest, die Arbeiten gehen planmäßig voran. Vorgesehen ist, dass die neue Schule zum Schuljahr 2019/20 ihren Betrieb aufnimmt.

Der Landkreis Günzburg investiert 13,2 Millionen in den Neubau, der an der Lichtesteinstraße im Norden Krumbachs entsteht. Der Freistaat Bayern bezuschusst das Projekt mit 5,3 Millionen Euro.

Die Entscheidung für einen Neubau der FOS/BOS fiel im Dezember 2015. In der Geschichte der Schule ist der Umzug in den Krumbacher Norden eine bedeutende Zäsur. Die Anfänge der FOS/BOS reichen in Krumbach bis ins Jahr 1971 zurück. Damals waren es ganze zwei Räume im Dachgeschoss des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. 1978 folgte dann, wie Schulleiterin Dr. Elvira Seibold beim Richtfest erläuterte, der Umzug in die Bahnhofstraße.

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Doch in den letzten Jahren zeichnete sich immer deutlicher ab, dass die FOS/BOS in den derzeitigen Räumlichkeiten keine Zukunft hat. Nun gibt es für die rund 400 Schüler und etwa 30 Lehrer eine neue, vielversprechende Perspektive. Es sind im Vergleich zur aktuellen Situation 600 Quadratmeter mehr Fläche, dazu werden die Räumlichkeiten nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet. Ein wichtiger Schritt zum Neubau der FOS/BOS war seinerzeit auch, dass der federführende Landkreis Günzburg und die Stadt Krumbach bei der Grundstücksfrage eine tragfähige Lösung fanden. Beim Richtfest am Freitag betonte Landrat Hubert Hafner, dass jetzt ein wichtiges Etappenziel erreicht sei. Humorvoll erinnerte er an einen Einbruch auf dem Gelände in den vergangenen Tagen. Wenigstens hätten die Einbrecher ja den Rohbau stehen lassen, bemerkte er mit einem Augenzwinkern. Die Arbeiten würden sich gut im Zeitplan befinden. So könne man zuversichtlich sein, dass der Betrieb im Schuljahr 2019/20 beginnen könne.

Die Schulleiterin spricht von einem „großen Tag“

Das Richtfest wurde anfangs von kräftigem Baulärm aus der benachbarten Adolf-Kolping-Straße begleitet. Die Neugestaltung der Straße soll ja abgeschlossen sein, wenn der Betrieb in der neuen FOS/BOS losgeht, erklärte Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer. Wie Landrat Hubert Hafner gab auch Fischer seiner Freude Ausdruck, dass für die FOS/BOS eine zukunftsfähige Lösung gefunden wurde. Schulleiterin Elvira Seibold sprach von einem großen Tag. An der Lichtensteinstraße entstehe ein schönes Gebäude in einer hervorragenden Lage. Thomas Baron (Architekturbüro Köhler & Partner) nannte den Neubau ein Schmuckstück und dankte allen Beteiligten.

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