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Krumbach

07.01.2017

Landwirte wollen die Vorteile sozialer Netzwerke nutzen

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Beim Neujahrsempfang des BBV-KreisverbandsGünzburg gab es zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. Unser Bild zeigt von links neben Geschäftsführer Matthias Letzing und dem Präsidenten des Bezirksverbands Schwaben, Alfred Enderle, die Geehrten: Franz Fleischer, Felix Miller, Barbara Rüggenmann, Anton Zech und Michael Wiedemann. Rechts: Kreisbäuerin Marianne Stelzle.

Welche Akzente der Bauernverband setzen will und warum die Präsenz vor Ort weiterhin wichtig ist.

„Nimm Dir Zeit“ – mit einer alten Volksweisheit, aber auch mit den besten Wünschen für Haus, Hof und Stall hatten Kreisbäuerin Marianne Stelzle und Kreisobmann Michael Wiedemann den Neujahrsempfang des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Kreisverband Günzburg, im Gasthof Munding in Krumbach eingeleitet. Und was die musikalische Umrahmung anging: Die hatte, standesgemäß und flott, die Bauernkapelle des Landkreises Neu-Ulm übernommen.

Michael Wiedemann, der heuer nicht mehr für die Wahl zum Kreisobmann zur Verfügung stehen wird, bezog sich auf dem Leitbild des BBV: „Miteinander für Sie und Ihren Erfolg, gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft.“ Und vor allem: „Wir produzieren Lebensmittel, Mittel fürs Leben“, so Wiedemann. Mit seinen Erfolgen, wie unter anderem die starken Entlastungen bei den Beiträgen für die Berufsgenossenschaft, setze sich der BBV nicht nur für diejenigen ein, die sich im Verband engagierten. Es gehe um die Gestaltung der Zukunft für eine starke und nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, sah Kreisbäuerin Marianne Stelzle die Wichtigkeit der Ortbäuerinnen und Ortsobmänner, gerade in Bezug auf den Kontakt zu den Mitgliedsbetrieben, wie auch auf die Funktion als direkte Ansprechpartner.

Eine politische Durchschlagskraft bekäme man nur dadurch, wenn man präsent sei, betonte Alfred Enderle, Präsident des BBV-Bezirksverbands Schwaben. Auch wenn das Interesse der Bevölkerung durchaus ein großes sei: „Die Menschen haben immer weniger Bezug zur Bäuerin und zum Bauer. Wie soll das Wissen da sein?“

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Der Kontakt mit der nicht landwirtschaftlichen Bevölkerung müsse weiterhin gepflegt werden. Dabei gelte es vor allem, die Vorteile der sozialen Netzwerke, wie Facebook, und den neuen Medien zu nutzen. Die Medienwelt habe sich wahnsinnig verändert. Noch nie sei es so einfach gewesen, seine eigene Meinung so breit zu streuen, sich an Diskussionen, beispielsweise was die Tierhaltung betreffe, oder einfach nur für einen unproblematischen Austausch zu beteiligen. Enderle verwies jedoch auch auf ein Risiko: Man dürfe sich nicht von den wirklichen Themen ablenken lassen, das Bauchgefühl dürfe nicht den Verstand überwiegen. Wichtig sei, dass die Bauernfamilien im Netz mitmischten.

Dennoch müsse man trotz aller Möglichkeiten vor Ort präsent sein und dürfe den gesellschaftlichen Kontakt nicht zu kurz kommen lassen.

Neben den zahlreichen Ehrungen an die Ortsbäuerinnen und Ortsobmänner würdigte Matthias Letzing, Geschäftsführer der BBV-Kreisgeschäftsstelle Günzburg, ganz besonders die langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten von Rita Schimpfle (Autenried, 35 Jahre) und Gertrud Mayer (Denzingen, 50 Jahre). Weiter wurden beim Neujahrsempfang für ihre langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten geehrt: 15 Jahre (silberne Ähre): Anneliese Unterholzner (Hagenried), Anita Dachsel-Schlögel, Mindelzell), Karolina Wiedemann (Schönenberg), Monika Aigster (Schellenbach), Hildegard Berchtold (Silheim), Ingrid Haiß (Ziemetshausen), Hubert Fröschle (Mindelzell), Wolfgang Konrad (Mönstetten), Edgar Merkle (Attenhausen), Christian Schimpfle (Autenried), Georg Schmucker (Ellzee), Gerhard Fischer (Neuburg an der Kammel) und Werner Bader (Waldstetten). 25 Jahre: Marianne Seitz (Bubesheim), Rita Reichhardt (Winzer), Ilona Bisle (Oberwiesenbach), Alois Bissinger (Deubach), Anton Mändle (Großanhausen), Raimund Linder (Großkötz), Erhard Schneider (Oberknöringen), Adolf Seitz (Nattenhausen), Johann Bisle (Oberwiesenbach) und Georg Kling (Unterwiesenbach). 30 Jahre: Barbara Rüggenmann (Ettlishofen), Felix Miller (Balzhausen), Michael Wiedemann (Krumbach), Franz Fleischer (Muttershofen) und Anton Zech (Unterknöringen).

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