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Gemeinderat

11.03.2020

Lechwerke wollen Techniker-Gebäude bauen

Im Zuge des Umbaus des LEW-Umspannwerkes im Norden von Balzhausen soll auf dem freien Areal (links) ein Techniker-Gebäude sowie ein Schalthaus errichtet werden.
Bild: Karl Kleiber

Bauantrag nimmt ohne Gegenstimme die Hürde. Bau von Stallgebäuden und Bergehalle sowie eine Bau-Voranfrage wurden abgelehnt

Neben Haushaltsplan 2020 (Bericht folgt) und Kinder-Tagesstätte standen auch Bauangelegenheiten im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates Balzhausen. Im Zuge des Umbaus des Umspannwerkes der Lechwerke (LEW) AG im Norden von Balzhausen wird das bestehende Gebäude, Hauptstraße 49, rückgebaut, das ehemalige Wohnhaus Nr. 47 wurde bereits 2017/18 abgebrochen. Neu gebaut werden soll ein eingeschossiges Techniker-Gebäude mit flachem Giebeldach zur Überwachung der Primärtechnik. Im zweiten, ebenfalls ebenerdigen Bau wird eine 20 Kilovolt-Schaltanlage ihren Platz finden. Im Keller ist ein begehbarer Kabelraum vorgesehen.

Dazu erläuterte Bürgermeister Daniel Mayer, dass sich das Baugrundstück im Außenbereich befindet. Da es sich bei dem Vorhaben um die Sicherung der Energieversorgung handelt, ist es privilegiert. Zustimmung mit 11:0.

Ein heimischer Landwirt beabsichtigt den Bau einer Bergehalle und einer Überdachung. Es liegt im westlichen Außenbereich der Gemeinde, nördlich der Kreisstraße 12. Da es sich um landwirtschaftliche Gebäude handelt, sind diese privilegiert. Das Gleiche gilt für die geplante Errichtung eines Liegeboxen-Stalles, eines Tretmist- und Kälberstalles mit Nebenräumen. Des Weiteren sollen ein Güllebehälter samt Mistlager gebaut werden.

Lechwerke wollen Techniker-Gebäude bauen

Da in den Bau-Unterlagen keine sichere Erschließung des Grundstücks ausgewiesen wird, wurde das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt. Die Erschließung müsse laut Mayer zuerst durch einen städtebaulichen Vertrag zwischen Gemeinde und Bauherrn gesichert werden. Die Kosten hat der Bauherr zu tragen. Einstimmig versagte das Gremium das Einvernehmen mit dem Zusatz: Nach Vertragsabschluss wird der Bürgermeister ermächtigt, die gemeindliche Zustimmung zu erteilen.

Der Hauseigentümer in der Riedstraße 13 fragte wegen einer Nutzungs-Änderung seiner bestehenden Garage an. Er möchte darin einen kleinen Gewerbebetrieb für Zerspanungs-Technik einrichten und kleine Schulungsmaschinen wie Drehbank, Fräse, Kompressor und Kleingeräte mit geringem Emissions-Aufkommen aufstellen. Die Tätigkeiten sind gelegentlich und nur werktags, einschließlich Samstag, geplant. Dazu erläuterte der Bürgermeister, dass die nähere, engbebaute Umgebung als allgemeines Wohngebiet eingestuft ist und deshalb nur „nicht störende Gewerbebetriebe“ zulässig sind. Die VG-Verwaltung stufe aber das Vorhaben als „störend“ ein. Deshalb konnte die Nutzungsänderung einstimmig nicht in Aussicht gestellt werden.

Die Bayerische Staatsregierung gab Mitte 2019 bekannt, dass nach Naturkatastrophen ihrerseits keine finanzielle Unterstützung mehr gewährt wird. Daher ist jeder selbst verpflichtet, sich um eine Elementar-Versicherung zu kümmern. Bürgermeister Mayer legte eine Liste der gemeindlichen Gebäude vor, die in die Versicherung einbezogen werden sollten. Die Räte stimmten dieser zu.

Der Auftrag für die Überprüfung der Standsicherheit der Kegelbahn beim Bürgerhaus wurde an die Hartinger Consult GmbH vergeben. Die Kosten-Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Aufwand.

Für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Schwabegger und Pfarrer-Rost-Straße soll der Bürgermeister Angebote einholen. Die Erweiterung um eine Leuchte in der Krumbacher Straße bei der alten Schule wurde an die LEW Verteilnetz GmbH Augsburg vergeben.

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