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Tourismusgespräch

22.09.2011

Legoland will auch 2012 expandieren

Am Tourismusgespräch beteiligt (von links): Evelyn Track, Anja Müllegger, Ute Rotter, Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Matthias Moll, Werner Weigelt, Landrat Hubert Hafner und Hans Aksel Pedersen.
Bild: Foto: Erich Malinowski

Gäste-Zuwachs im Landkreis aus den Nachbarländern

Niederraunau Mit Vollgas in die Zukunft: Legoland Deutschland will auch im kommenden Jahr expandieren, sagte Geschäftsführer Hans Aksel Pedersen beim Tourismusgespräch im Grünen Baum in Niederraunau. Geplant sei die Eröffnung eines Steakhauses. Atemberaubend die Vision bis zum Jahre 2020: Ein Betrag von 80 Millionen Euro werde aufgewendet, um Legoland zu vergrößern, neue Produkte anzuschaffen, ein Motel zu bauen und gar eine Burg.

Im kommenden Jahr besteht das Legoland zehn Jahre. Pedersen merkte mit Stolz an, dass er nunmehr der Geschäftsführer mit der längsten Amtszeit ist. Als Volltreffer bezeichnete er die Show „StarWars“ in diesem Jahr. Das Feriendorf wurde erweitert und auch ein Bowling-Center in Betrieb genommen. Insgesamt wurden zehn Millionen Euro investiert. Die Besucherzahl sei auf 600000 angestiegen, wobei knapp die Hälfte aus dem Ausland kommt. Das Einzugsgebiet soll weiter ausgedehnt werden, so Pedersen.

Neue Angebote schaffen, zum Beispiel auf dem Gesundheitssektor: Das schlug der Geschäftsführer der Regionalmarketing, Werner Weigelt, beim Tourismusgespräch vor. Er berichtete, dass seit zehn Jahren eine Tourismussteigerung zu verzeichnen ist. Erfreulich sei besonders der Zuwachs aus den Nachbarländern. Die Aufenthaltsdauer der Gäste liege durchschnittlich bei zwei Tagen – sie müsse verlängert werden, sagte Weigelt. Matthias Moll von der Regionalmarketing erläuterte die Höhepunkte des laufenden Jahres. Die Aktion „Stars der Region“ sei äußerst erfolgreich und findet auch 2012 statt. Die Regionalmarketing präsentierte sich auf sechs Messen, auch in den Nachbarländern, um Werbung für die heimische Region zu machen. Ein neues Unterkunftsverzeichnis sei in Vorbereitung. Für Gastgeber gebe es Serviceratschläge.

Anja Müllegger und Ute Rotter vom Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben berichteten von ihren Aktivitäten. Bei einer Umfrage fanden sie heraus, dass die Region „Allgäu/Bayerisch-Schwaben“ vielen gar nicht bekannt ist. Das soll sich ändern. Es sei außerdem wichtig, Sehenswürdigkeiten im Landkreis vorzustellen. (mal)

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