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Ziemetshausen

13.01.2020

Manfred Krautkrämer wird Ziemetshauser Ehrenbürger

Mit großer Freude nahm Manfred Krautkrämer (rechts) im Festsaal der Taferne die Auszeichnung zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Ziemetshausen aus den Händen von Bürgermeister Anton Birle entgegen.
Bild: Peter Voh

Plus Der Marktgemeinderat Manfred Krautkrämer erhält die höchste Auszeichnung der Marktgemeinde Ziemetshausen. Wie die feierliche Ehrung ablief.

Zum letzten Neujahrsempfang des Marktes Ziemetshausen in seiner Amtszeit hatte Bürgermeister Anton Birle in den Festsaal der Taferne geladen. Die Abordnung der Musikvereinigung mit Dirigent Sebastian Schwarz eröffnete die Veranstaltung feierlich.

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Im Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Birle an herausragende Veranstaltungen im gesellschaftlichen sowie kirchlichen Bereich und Begebenheiten in der Marktgemeinde. Dazu streifte er den Haushalt mit einer erfreulich weiter zurückgehenden Schuldenlast und weiteren Eckdaten zur Marktgemeinde.

So sieht der Marktplatz seiner Vollendung entgegen, das Neubaugebiet Allgäustraße entwickelt sich. In diesem Jahr stehen das neue Gewerbegebiet Ziemetshausen-Ost, die Sanierung des im Besitz der Gemeinde befindlichen Gasthof Post am Marktplatz sowie der Erwerb und die weitere Nutzung des früheren fürstlichen Rentamtes als Seniorenwohnanlage im Mittelpunkt. Musiklehrer und Ehrenbürger Wolfgang Flödl konnte kürzlich für seine 50-jährige Leitung des Kirchenchors geehrt werden.

Manfred Krautkrämer wird Ziemetshauser Ehrenbürger

Damit spannte Bürgermeister Birle den Bogen von einer markanten Persönlichkeit am Ort zu einer anderen. Als die Stichworte Umgehungsstraße, Förderverein Taferne und Städtebauförderung genannt waren, merkte man spätestens, dass es nur um Manfred Krautkrämer gehen konnte. Seine Aktivitäten am Ort von Beginn an, als er 1981 aus Koblenz nach Bayern kam, hinterließen Spuren, die sehr mit der Entwicklung der Marktgemeinde in den letzten Jahrzehnten zusammenhängen. So hat der Marktgemeinderat bereits im Sommer beschlossen, Krautkrämer zu seinem angekündigten Abschied aus der Gemeindepolitik mit der Ehrenbürgerwürde auszuzeichnen.

Unter dem lebhaften Beifall der Anwesenden hat ihm das Gemeindeoberhaupt die Ehrennadel angesteckt und die entsprechende Urkunde nach Verlesung überreicht. Nachdem die Musikanten die schwäbische Nationalhymne, das „Hei grüaß‘ di‘ Gott Ländle“ von Hyazinth Wäckerle gespielt hatten, übernahm Alfred Sauter das Mikrofon. In seiner Laudatio auf den Ausgezeichneten erwähnte er, dass sich das Erscheinungsbild von Ziemetshausen in den letzten 20 Jahren gewaltig verändert habe, was viel mit der Person von Manfred Krautkrämers zusammenhänge. Nicht zuletzt habe Krautkrämer mit der Besorgung der Mittel aus allen möglichen Töpfen für die Wiederherstellung der Taferne einen einsamen bayerischen Rekord erzielt.

Die höchste kommunale Auszeichnung

Die Ehrung mit der höchsten Auszeichnung, die eine Kommune zu vergeben hat, erfolge zurecht für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Marktgemeinde. Der 2013 bereits mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland Ausgezeichnete ist von 1996 an bis heute Mitglied im Marktgemeinderat und arbeitete als Fraktionsvorsitzender der CSU in verschiedenen Ausschüssen mit. Daneben setzte sich Krautkrämer mit persönlichem Engagement auch für die Renovierung des alten Spitals und in die Umwandlung eines Wohnheimes für Menschen mit Behinderung aus Ursberg ein. Weitere soziale Objekte oder auch Einsätze für verschiedene Vereine tragen seine Handschrift.

In seinen Dankesworten fasste Manfred Krautkrämer zusammen, dass er die vergangenen 24 Jahre nicht nur im Marktgemeinderat redlich bemüht war, seine Arbeit mit Begeisterung und Gewissenhaftigkeit, aber stets für andere zu erledigen.

Nach einem weiteren musikalischen Stück hatten die Anwesenden, zu denen noch Staatsminister Reichardt stieß, Gelegenheit, Krautkrämer bei einem Glas Sekt zu gratulieren und sich mit ihm oder auch anderen Gästen im Gespräch auszutauschen.

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