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Gratulation

26.06.2017

Mit 95 Jahren ist sie die älteste Hagenriederin

Die älteste Einwohnerin von Hagenried, Franziska Brand, konnte vor kurzem ihren 95. Geburtstag feiern. Vertreter von Politik und Kirche machten der Jubilarin ihre Aufwartung, wie unser Bild zeigt. V.li.: Münsterhausens Bürgermeister Robert Hartinger, stellvertretende Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab und Ortspfarrer Mirko Cavar. Schriftliche Glückwünsche übermittelten zudem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und die Landtagsabgeordneten Dr. Hans Reichhart und Alfred Sauter.
Bild: Werner Glogger

Die Arbeit hat Franziska Brand jung gehalten. Kinder, Enkel und Urenkel kamen zum hohen Geburtstag

„I hab ganz normal g’lebt und die Arbeit hat mi jung erhalta“. Für Franziska Brand aus Hagenried gibt es außer dieser Erklärung kein „Patentrezept“, dass sie ihren 95. Geburtstag in so bewundernswerter körperlicher und geistiger Verfassung begehen kann. Sie ist die älteste Einwohnerin des knapp 120 Einwohner zählenden Ortsteiles Hagenried von Münsterhausen und die drittälteste der Marktgemeinde überhaupt, erwähnte Bürgermeister Robert Hartinger bei seinem Gratulationsbesuch. Er überbrachte im Namen der Gemeinde Glückwünsche und ein Präsent. Desgleichen galten der Jubilarin die besten Wünsche des Landkreises durch die stellvertretende Landrätin Monika Wiesmüller-Schwab. Der fleißigen Kirchgängerin Franziska Brand, die jeden Sonntag die Gottesdienste in Münsterhausen besucht und oft in der St. Wendelin-Kapelle in Hagenried verweilt, sprach auch Ortspfarrer Mirco Cavar seine Glück- und Segenswünsche aus und ehrte die Jubilarin wie die Vorredner mit einem Geschenk.

Franzsika Brand ist gebürtig aus Immelstetten und zog bereits mit zwei Jahren zusammen mit ihren Eltern in das landwirtschaftliche Anwesen in Hagenried, wo sie mit sechs weiteren Geschwistern aufwuchs. In diesem Jahr konnten ihre beiden noch lebenden Schwestern mit 85 und 90 Jahren ebenso Geburtstage feiern. Aus ihrer im Jahr 1955 geschlossenen Ehe gingen zwei Töchter hervor, ihr Mann Melchior verstarb leider bereits vor dreizehn Jahren. Heute wohnt die Jubilarin im Hause ihrer Tochter Ingrid, die ihr bei größeren Hausarbeiten behilflich ist. Trotz mancher Krankheit war die Jubilarin überall im Einsatz, neben der Familie, in der Landwirtschaft oder wo sie einfach gebraucht wurde, quasi „Mädchen für alles“. Die gründliche Zeitungslektüre am Morgen, Interesse am Lokal- und Weltgeschehen und gelegentliche Spaziergänge mit dem Rollator gehören jetzt zu ihrem Alltag. Gern gesehene Besucher im Hause Brand sind auch die vier Enkel und zwei Urenkel, die ihre Oma sehr zu schätzen wissen und wie die vielen Gratulanten zum Ehrentag ihre Aufwartung machten. (wgl)

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