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Neuburg

15.03.2020

Neuburg will Digitalisierung in Schulen vorantreiben

Das ehemalige Wattenweiler Schulhaus wird künftig zu Wohnzwecken genutzt und entsprechend saniert.
Bild: Dieter Jehle

Ein Zweckverband soll heimische Schulen digital fit für die Zukunft machen. Zu welchem Schritt sich jetzt die Marktgemeinde entschlossen hat.

Der Markt Neuburg tritt dem Zweckverband „Digitale Schulen im Landkreis Günzburg“ bei. Der jährliche finanzielle Aufwand beträgt für die Christoph-Rodt-Grundschule 5400 Euro und der Anteil für die Schüler an der Mittelschule Krumbach 7600 Euro. Der Zweckverband soll Ende April gegründet werden. „Alle Sachaufwandsträger von öffentlichen Schulen im Landkreis, mit Ausnahme der Stadt Günzburg und dem Landkreis Günzburg, haben Interesse an dem Zweckverband bekundet“, sagte Bürgermeister Rainer Schlögl.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres signalisierten die Neuburger Ratsherren, dem Zweckverband wohlwollend gegenüber zu stehen. Der Zweckverband soll die Aufgaben der Verbandsmitglieder im Bereich der EDV-Ausstattung übernehmen und organisieren. Der Neuburger Rathauschef verhehlte allerdings nicht, dass die finanzielle Beteiligung des Marktes gegenüber der Oktober-Sitzung nun wesentlich höher ist. Seinerzeit war von 1500 Euro für die Grundschule die Rede.

Die Verbandsumlage betrage nach den aktuellen Berechnungen pro Schüler der Grundschule 3,75 Euro im Monat und bei der Mittelschule circa 3,81 Euro. Die Vorteile des noch zu gründenden Zweckverbandes lägen auf der Hand. Der Bürgermeister sprach unter anderem von einer dauerhaften Betreuung der EDV-Ausstattung an den Schulen, der Sicherung der Funktionsfähigkeit der digitalen Ausstattung an den Schulen, einer gemeinsamen Einstellung von Fachkräften und von hoher Professionalität.

Hinweisschild:

Die Firma Kardex Remstar möchte an der Einmündung zur „Josef-Weilbach-Straße“ ein Hinweisschild in der Größe von circa drei Quadratmetern aufstellen. Das Vorhaben ist genehmigungspflichtig. Die Markträte stimmten zu, Polizei und Straßenbauamt müssen noch ihren „Segen“ erteilen.

Bauangelegenheiten:

Die Markträte erteilten dem Neubau eines Einfamilienhauses in der Straße „Am Plätzen“ das gemeindliche Einvernehmen. Aus diesem Grunde wurde der Stadel eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens abgerissen. Ebenso darf ein Bauwerber in einem Wohnhaus in der Mühlstraße im Dachgeschoss eine Wohnung mit Dachgaube errichten. In Edelstetten wird im Bereich „An der Klinge“ ein Einfamilienhaus mit Garage gebaut. In Langenhaslach darf ein Grundstücksinhaber in der Edelstetter Straße einen Geflügelstall sowie eine Garage mit Nebengebäuden bauen. Ebenso fassten die Markträte den Aufstellungs- sowie Billigungs- und Auslegungsbeschluss einer Einbeziehungssatzung für ein Grundstück „Am Gansreis“ zum Neubau eines Einfamilienhauses. Ein Industrieunternehmen in Neuburg am „Megamatplatz“ darf zur Errichtung einer Lagerfläche das nach Osten ansteigende Grundstück bis zu drei Meter abtragen.

Bienenstand:

Der Imkerverein Neuburg-Wiesenbach darf auf einem von Hecken und Bäumen um-gebenden Grundstück zwischen Neuburg und Edelstetten die dort stehenden Bienenhäuser zu einem Lehrbienenstand umgestalten. Das Grundstück steht im Eigentum des Marktes Neuburg. „Die Imker wollen hier Führungen für Schulen und Kindergärten anbieten“, so Bürgermeister Schlögl. Der Verein übernimmt die Pflege der gesamten Fläche und erhält ein zehnjähriges Nutzungsrecht.

Dorferneuerung:

Mit der Dorferneuerung Neuburg soll es nun im ersten Halbjahr losgehen „Zunächst wird jetzt der finanzielle Rahmen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung abgestimmt und dann findet im ersten Halbjahr 2020 eine Informationsveranstaltung für alle Bürger statt“, sagte Bürgermeister Rainer Schlögl.

Ehemaliges Schulhaus:

Der Markt Neuburg verkaufte die ehemalige Schule in Wattenweiler. Der neue Eigentümer will das ehemalige Schulhaus zu Wohnzwecken herrichten und auf der Westseite des Gebäudes eine Terrasse anbringen. Zudem soll auf dem Grundstück ein Carport errichtet werden. Bürgermeister Rainer Schlögl sprach von einer sinnvollen Nutzung. Die Markträte stimmten der Nutzungsänderung zu.

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