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Hairenbuch

18.11.2018

Neue Tragkraftspritze für Hairenbucher Wehr

Segen für die neue Tragkraftspritze: Unser Bild zeigt die geschmückte Pumpe mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug, den Ortsgeistlichen Pater Alex und die angetretene Wehr.
Bild: Werner Glogger

Rahmen des Käppelefests fand die offizielle Einweihung mit dem kirchlichen Segen statt. Warum die neue Ausrüstung für die Feuerwehr wichtig ist.

Nach der mehr Monate dauernden Sanierung mit vielen freiwilligen Arbeitsstunden und finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde für Material und Facharbeiten feierte die Einwohnerschaft des Waltenhauser Ortsteiles Hairenbuch bereits im vergangenen Jahr ihr Käppelefest. Beim diesjährigen Festgottesdienst erinnerte Ortsseelsorger Pater Alex an die Entstehung des Namens „Mariä Opferung“ für dieses schmucke Gotteshaus, auf das die Hairenbucher besonders stolz sind. In allen Sorgen und Nöten könne man hierher kommen und um die Fürsprache Mariens bitten.

Neben der Liturgie stand der Festtag aber gleichzeitig im Zeichen der Weihe der neuen Tragkraftspritze, die damit der Hairenbucher Wehr offiziell übergeben wurde. Beim Dorfbrunnen vor der Kapelle versammelten sich die Kirchenbesucher und die mit 23 Aktiven besetzte beachtlich starke örtliche Wehr. Mit den kirchlichen Gebeten erbat Pater Alex den Segen für dieses wichtige Hilfsmittel bei der Feuerwehr. „Gott möge euch beschützen und die Not der Betroffenen im Ernstfall mildern“, so die Worte des Geistlichen. Bürgermeister Karl Weiß begründete den Kauf der Tragkraftspritze damit, dass die alte, inzwischen 36 Jahre alte Pumpe schon in den letzten Jahren erhebliche Mängel aufwies.

Merklich nachlassende Saugleistung

Die merklich nachlassende Saugleistung und die unzuverlässige Starteinrichtung hätten zu einer kostspieligen Reparatur geführt, die zudem keine Garantie für einen störungsfreien Betrieb ergeben hätte. Nach Abwägung der gegebenen Möglichkeiten entschied sich der Gemeinderat deshalb einstimmig für die Anschaffung einer neuen, mit den neuen technischen Erfordernissen ausgestattete Tragkraftspritze. Mit dem staatlichen Zuschuss von 3500 Euro belaufen sich die Kosten für die Gemeinde auf rund 10000 Euro. Die Aktiven freuen sich nicht nur über den Kauf der Feuerlöschpumpe, sondern werde die Schlagkraft der gesamten Wehr deutlich verbessern, versprach der 1. Kommandant Gerhard Grotz und dankte der Gemeinde für diese Entscheidung.

Die Einsatzbereitschaft einer Wehr würde durch eine leistungsfähige und störungsfrei zu betreibende Saugpumpe als „Herzstück“ entscheidend beeinflusst, berichtete Kreisbrandmeister Franz Durm. Den Neukauf bezeichnete er als die einzig richtige Lösung. (wgl)

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