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25.06.2014

Neuer Radweg verbindet Kommunen

Feierlich wurde auf dem neuen Radweg von Breitenthal nach Nordholz das Band durchgeschnitten. Diese Aufgabe durfte – umringt von Vertretern der Politik und von Behörden, der kleine Simon Mayer übernehmen.
Bild: Seefelder

Bei Rennertshofen fand die Verkehrsfreigabe für den 5,6 Kilometer langen Abschnitt nach Breitenthal statt.

Mit einer Feier bei Rennertshofen sind die neu gestaltete Staatsstraße 2018 und der Radweg von Breitenthal nach Nordholz offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

Auf der Staatsstraße entstand unter anderem eine neue Abbiegespur, eine Verkehrsinsel, die Oberfläche wurde abgefräst und Asphalt aufgebracht. Teilweise wurde die Fahrbahn verbreitert. Die Arbeiten hatten im Herbst 2013 begonnen.

Auch Fahrradfahrer dürfen sich freuen: Ebenfalls fertiggestellt ist die neue Radstrecke mit einer Länge von 5,6 Kilometern. Der Bau ist ein interkommunales Projekt zwischen den Gemeinden Buch und Breitenthal. Wie Buchs Bürgermeister Roland Biesenberger erklärte, soll der Radweg bald noch bis Ebersbach weitergebaut werden. Dann werde man mit weiteren Planungen abwarten, bis 2016 die Umgehung gebaut wird.

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Zur Einweihung, für die ein Festzelt an der Ortseinfahrt nach Rennertshofen aufgebaut war und bei der die Musikkapelle Ritzisried spielte, waren auch viele Mitglieder der Radsportgruppe des TSV Buch gekommen. Wie Wilhelm Weirather, Behördenleiter des Staatlichen Bauamts Krumbach erklärte, sei es das Ziel gewesen, den Radweg bis zur Radsaison 2014 fertigzustellen. „Ich glaube, wir haben Wort gehalten“, sagte Weirather. Die vielen Besucher bei der Verkehrsfreigabe zeigten, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung für das Projekt hoch sei. Breitenthals Bürgermeisterin Gabriele Wohlhöfler und ihr Bucher Kollege Biesenberger betonten die gute Zusammenarbeit der Kommunen. Der ehemalige Staatsminister Josef Miller sagte, das Radfahren sei mittlerweile „eine echte Volksbewegung“ geworden. Es spare Geld, sei gut für die Umwelt und die Gesundheit. Er erinnerte daran, dass die Radfahrer im Verkehr „immer die schwächeren Partner“ seien. Das werde oft vergessen.

Gäste waren auch die Landtagsabgeordneten Hans Reichhart und Alfred Sauter. Mit Roland Bürzle (Kreis Neu-Ulm) und Monika Wiesmüller-Schwab (Kreis Günzburg) waren außerdem zwei Landratsstellvertreter gekommen, zudem die Bürgermeister von Oberroth und Unterroth, Willibold Graf und Gerhard Struve sowie zahlreiche Gemeinderäte.

Die Straßensegnung nahm Pfarrer Edmund Heckel vor, der an die Zeit vor 60 Jahren erinnerte, als die Staatsstraße noch nicht geteert war.

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