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Projekt

08.02.2012

Organisiert dem Nachbarn helfen

Die Ansprechpartnerinnen des Nachbarschaftshilfeprojekts in Krumbach (von links) Annegret Westphal, Heidrun Ausperger, Gudrun Kiermeier mit Bürgermeister Hubert Fischer.
Bild: Foto: Stadt Krumbach

„Soziale Feuerwehr“ startet Hilfe für Mitmenschen von Ehrenamtlichen in Krumbach

Krumbach Ein neues Nachbarschaftshilfeprojekt startet in Krumbach. Vorgestellt wurde es jetzt im Rathaus. In enger Zusammenarbeit mit Stellwerk, dem Freiwilligenzentrum des Landkreises Günzburg, will die Stadt Krumbach mithelfen, ein lokales Nachbarschaftshilfenetzwerk in der Kammelstadt aufzubauen. Dabei will sie bereits bestehende Strukturen in der Freiwilligenarbeit besser vernetzen. „Wir verstehen die Nachbarschaftshilfe in Krumbach als eine soziale Feuerwehr, die unentgeltlich Dienstleistungen für Mitmenschen anbietet und Helfer und Hilfsbedürftige zusammenbringt“, meinte Bürgermeister Hubert Fischer, der sich seit Langem dieses Projekt in Krumbach wünscht und dankbar die Initiative des Freiwilligenzentrums aufgriff.

Carmen Schüller und Annegret Westphal vom Freiwilligenzentrum stellten das geplante Projekt vor. Bedingt durch gesellschaftliche Veränderungen seien immer mehr Menschen auf die Hilfe anderer angewiesen: Ältere, denen es zunehmend schwerer falle, sich alleine zu versorgen, Alleinerziehende, die für einige Stunden eine Kinderbetreuung bräuchten, oder Hilfesuchende, die Unterstützung bei Behördengängen oder Arztbesuchen benötigten. Der Hilfebedarf sei groß. Umgekehrt gebe es aber auch viele Menschen, die ihre Freizeit sinnvoll ausfüllen. Durch das Nachbarschaftshilfeprojekt sollen Hilfesuchende und Ehrenamtliche zusammenfinden.

Ansprechpartner vor Ort

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Ansprechpartnerin bei der Stadt Krumbach ist Gudrun Kiermeier. Bei ihr können sich alle melden, die Interesse an freiwilligem Engagement haben, aber nicht genau wissen, wie, wann und wo sie sich engagieren können. Unterstützt wird sie von Heidrun Ausperger, die in Krumbach als erste Freiwillige für das Projekt gewonnen werden konnte und sich um die Koordinierung der Hilfen kümmern wird. Bürgermeister Fischer hofft, dass sich der Kreis der Freiwilligen schnell erweitern wird.

Anlaufstelle für interessierte Bürger ist auch ab sofort der Bürgertreff „mit’anand“ in der Karl-Mantel-Straße 22, jeden Dienstag zwischen 16 und 18 Uhr. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auch telefonisch bei Gudrun Kiermeier (08282)90217, Annegret Westphal (08221)9301010 sowie dienstags (16-18 Uhr) im „Bürgertreff mit’anand“ bei Heidrun Ausperger (08282)881273 melden. (pm/adö)

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