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Projekt
12.10.2020

„Der große Arche-Noah-Garten wird fehlen“

„Der Arche-Noah-Garten ist naturbelassen und regt so zum kreativen Spielen an“, betont der Elternbeirat der Grundschule Deisenhausen.
Foto: Stefanie Konrad

Der Elternbeirat der Grundschule Deisenhausen meldet sich zum Thema Kindergartenneubau zu Wort

Zum Thema Kindergartenneubau in Deisenhausen hat sich der Elternbeirat der Grundschule Deisenhausen zu Wort gemeldet. „Wir als Elternbeiräte wollen uns in aller Form gegen die diffamierende Darstellung des Schulgartens und damit auch der Grundschule Deisenhausen in Ihrer Ausgabe vom 5. Oktober aussprechen.“ Durch das „ungewöhnlich große Bild des (momentan) verwilderten Gemüsegartens und die polemische Bildunterschrift“ werde der Eindruck vermittelt, die Schule kümmere sich nicht und interessiere sich nicht wirklich für den Arche-Noah-Garten und somit sei es kein Verlust, wenn dorthin nun der neue Kindergarten gebaut würde. Aber genau das Gegenteil sei der Fall: Der weitläufige Schulgarten, der so viel mehr sei als ein Gemüsegärtchen, sei ein ganz wichtiger Ort für die Pausen. „Er ist Freiluft-Klassenzimmer und ein Ort der Kreation. Er wurde seit 20 Jahren zweimal jährlich gemeinsam von den Schülern und freiwillig mithelfenden Eltern gepflegt. Dies fand zuletzt im Oktober 2019 statt. Gerade die Gartenaktion im Herbst war immer ein wunderschönes Gemeinschaftsprojekt für die gesamte Schulfamilie, bei der die Kinder einmal richtig mit anpacken konnten und alle mitgeholfen haben, den Garten winterfest zu machen“, schreibt die Elternbeiratsvorsitzende Stefanie Konrad im Namen des Elternbeirats. „In der Pause wurde ein leckeres Buffet angeboten und alle Schüler, Lehrer und Eltern konnten sich hier mal ganz ungezwungen begegnen. Dieser Tag war immer gelungen und wurde von den Kindern heiß ersehnt.“ Warum aber ist der Garten auf dem vor einigen Tagen veröffentlichten Bild derart verwildert? Dafür gebe es zwei Gründe: Erstens sei der Baubeginn des neuen Kindergartens mehrfach für das Frühjahr 2020 angekündigt worden, was eine Gartenaktion fast schon sinnlos gemacht habe – „mal abgesehen davon, dass es sich bei diesem Schulgartenkonzept um ein naturnahes Biotop und Habitat für viele Tiere handelt, das auch ein bisschen wild sein darf und muss.“

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