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Gemeinderat

29.04.2015

Risse in der Straße bereiten Kopfzerbrechen

Die Ortsverbindungsstraße von Bayersried nach Premach ist in einem sehr schlechten Zustand und nicht mehr den Verkehrsanforderungen gewachsen. Eine grundlegende Sanierung steht an.
Bild: Werner Glogger

Die Ortsverbindung zwischen Bayersried und Premach ist in einem desolaten Zustand

Die Sanierung der Straße von Bayersried in den Ortsteil Premach war das beherrschende Thema in der jüngsten Sitzung des Ursberger Gemeinderates. Des Weiteren ging es um die Beseitigung der Schäden am Gehweg ausgehend von St. Florian entlang der Klostergaststätte bis zur Einmündung in die Kreisstraße in Ursberg. In beiden Fällen hat sich Dipl.-Ing. Günther Thielemann vom Ing.-Büro Thielemann & Friderich mit der Sanierung beider Objekte auseinandergesetzt und den aktuellen Sachstand anhand von Bildern und Plänen in der Sitzung dargelegt, nachdem dieses Thema schon im Dezember des vergangenen Jahres auf der Tagesordnung stand. Die Ortsverbindungsstraße nach Premach wurde vor circa 30 Jahren in der schon damals niedrigsten Bauklasse ausgebaut, deren Ausführung heute bei Weitem nicht mehr den Anforderungen des Verkehrs entspricht. Die neuesten Untersuchungen durch Thielemann zeichneten ein düsteres Bild vom Zustand der Straße. Es seien zwischenzeitlich provisorische Reparaturen erfolgt. So sei die Böschung durch Spundwände abgesichert worden. Trotzdem „wandert“ die Straße talwärts, ist jetzt instabil und zeigt massive Risse am Fahrbahnrand. „Nach fast 30 Jahren Bestand hat die Straße das Ende ihrer Lebenszeit erreicht“, fasste Thielemann zusammen.

Er empfahl für die Sanierung auf keinen Fall nur eine Spritzdecke, ebenso sei eine Oberflächenbehandlung (den aktuellen Belag abfräsen und einen neuen aufbringen) nicht optimal, sie würde nur ein paar Jahre halten. Das Problem liege am Unterbau. Das heißt, die Straße müsste von Grund auf erneuert werden. Dabei könnte der Straßenverlauf mehr in den Hang hinein gerückt werden, um an der Böschungsseite mehr Stabilität zu erhalten und Platz für die erforderlichen Leitplanken zu gewinnen.

In Anbetracht der grob geschätzten Kosten für den rund ein Kilometer langen Straßenzug in Höhe von 700000 bis 800000 Euro ging es auch um die Frage, ist das Projekt überhaupt finanzierbar.

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Es müssten alle Fördermöglichkeiten ausgelotet werden, erklärte Bürgermeister Peter Walburger. Der Rat stimmte dem Vorschlag Walburgers zu, zur Klärung der anstehenden Fragen weitere Schritte einzuleiten.

Probleme bereitet auch ein anderer Straßenabschnitt: Teilweise zerbrochener Randsteine und Unebenheiten im Belag sind Beleg dafür, dass der 110 Meter lange Gehweg am Bräuhausberg in Ursberg saniert werden muss. Kostenpunkt circa 27000 Euro plus zehn bis zwölf Prozent Baunebenkosten. Thielemann strebt eine Breite von 2,50 Meter an. Das wäre auf jeden Fall sinnvoll, meinte Ratsmitglied Konrad Bestle, denn würde die jetzige Breite so belassen, müsste im Begegnungsverkehr zweier Rollstühle einer auf die Straße ausweichen. Aufgrund der vorliegenden Ausbaupläne soll die Verwaltung die Ausschreibung vornehmen, war der einstimmige Beschluss des Gremiums.

Die Ratsmitglieder billigten einstimmig den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Nasskies-Ausbeute Bayersried“ sowie die hierfür notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes und beauftragte die Verwaltung, Öffentlichkeit und Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange an der Planung zu beteiligen.

Die Gemeinde erhebt keine Einwendungen gegen den geänderten Bebauungsplan für den Bereich „Gewerbegebiet Bühlmahdweg“ in der Nachbarstadt.

Erhöhte Personalkosten wegen der tariflichen Entwicklung führen zu einem Defizit in Höhe von 135000 Euro im Haushalt. 90 Prozent davon trägt die Gemeinde. Das Gremium nahm hiervon Kenntnis.

Eine Begutachtung der 25 Jahre alten Halle hat einen ordentlichen Zustand ergeben. Doch eine Nachrüstung der Deckenplatten im Außenbereich und Sanierung des Rauchwärmeabzuges verursachen Kosten von insgesamt 25000 Euro. Obwohl damit der angesetzte Kostenrahmen im Haushalt überschritten wird, stimmten die Gemeinderäte einstimmig für diese Maßnahme.

Ein Ratsmitglied griff einen Antrag aus der Bürgerversammlung zum Thema Spielplatz in Premach auf. Bürgermeister Walburger meinte dazu, die Eltern sollten ihre Vorstellungen über die Gestaltung vorlegen.

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