Newsticker
Kanzlerin Merkel stellt sich hinter Armin Laschets Vorstoß für einen "Brücken-Lockdown"
  1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Saubere Luft in Corona-Zeiten: Ein Billenhauser hat die Lösung

Billenhausen

04.03.2021

Saubere Luft in Corona-Zeiten: Ein Billenhauser hat die Lösung

Von seinem Büro in Billenhausen aus ist der Unternehmensberater und Wirtschaftsingenieur Thomas Schmidt im süddeutschen Raum aktiv.
Foto: Hans Bosch

Plus Technischer Fortschritt in Corona-Zeiten: Wie Thomas Schmidt aus Billenhausen für gereinigte und entkeimte Luft in großen Räumen sorgt.

„Warum bleiben neue Technologien in der aktuellen Corona-Pandemie von Politik, Kommunen, Behörden und Schulen unberücksichtigt, obwohl sie in der Wirtschaft und Industrie oft schon seit geraumer Zeit gute Dienste leisten?“ Auf diese Frage sucht der Wirtschaftsingenieur und selbstständige Unternehmensberater Thomas Schmidt eine Antwort - und setzt dabei auf neuartige Luftbefeuchtungs- und Entkeimungstechniken.

Als Geschäftsführer des Ingenieurbüros GdG (Gewinn durch Generationen) und Sachverständiger für Vertrieb, Handel und Messe-Service hat er eine Vielzahl von bundesdeutschen und bayerischen Behörden, Städte und Gemeinden sowie Handels- und Wirtschaftsunternehmen angeschrieben. Zu seiner Überraschung war das Interesse bisher gering, obwohl er mit seinem Wissen und seiner Technik einen Beitrag leisten möchte, dass „Deutschland gut aus der Corona-Problematik herauskommt“. Er setzt auf neuartige Luftbefeuchtungs- und Entkeimungstechniken, die schon in manchen Bundesländern erfolgreich in der Praxis arbeiten – allerdings bisher noch nicht in Bayern. Im Prinzip geht es dabei neben einer verbesserten Luftbefeuchtung um die Reduzierung von Ansteckungskeimen in Klassenräumen, Büros und Werkhallen.

Experte aus Billenhausen sagt: Trockene Luft führt zu erhöhter Ansteckungsgefahr

Der seit drei Jahren von Billenhausen aus arbeitende Experte konkret: „Zumeist sind all diese Räume zu trocken und führen dadurch zu erhöhten Ansteckungsrisiken gegenüber unterschiedlichster Virustypen.“ Aus seiner Sicht sei es notwendig, für eine gesunde Luftbefeuchtung der Räume zu sorgen und so präventive Maßnahmen einzuleiten, was letztlich die weitere Pandemie-Verbreitung verhindere.

Die dazu erforderliche Technologie basiert für Schmidt auf Untersuchungen der Technischen Hochschule Ulm, nach denen aktuell Corona-Viren durch Hitze und ultravioletter Strahlung inaktiviert werden können.

Sein Fazit: „Das bedeutet, dass die UV-Strahlen die Luft desinfizieren und sie praktisch von Corona- oder anderen Krankheitsviren befreien.“ Wichtig dabei, dass durch das neue Gerät neben der Luftbefeuchtung auch die Luftentkeimung gewährleistet sei und trotzdem unbedenklich gegenüber in solchen Räumen arbeitende Personen sowie Pflanzen arbeitet. Das Ziel: „Optimale Luftverhältnisse in Schulen, Großraumbüros und Krankenhäusern, aber auch in Handwerks- und Industriebetrieben.“

Vor vier Jahren machte sich der 64-Jährige selbstständig

Die Schwerpunkte in seinem Büro bilden für den Vertriebsprofi, wie er sich selbst bezeichnet, die Bereiche Druckindustrie, Umwelttechnologie und die Investitionsgüterindustrie. Angeeignet hat er sich sein Wissen in 30 Berufsjahren, davon allein zehn Jahre bei einem schweizerischen Weltmarktführer in der Druck-Weiterverarbeitung. Vor vier Jahren machte sich der 64-Jährige selbstständig, richtete sich aus familiären Gründen ein Büro in Billenhausen ein und erweiterte sein Wissen durch die Fachgebiete Luft- und Oberflächendesinfektion in Krankenhäuser und Arztpraxen.

Zusätzlich bietet er Beratung, Einrichtung und Service für innovative Softwarelösungen in Büros und der Archivierung in kleineren und mittleren Betrieben.

Lesen Sie auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren