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Thannhausen
16.10.2019

Wie Bauern und Naturschützer miteinander versöhnt werden können

Das von Grünen und ÖDP angestoßene Volksbegehren für mehr Artenschutz stieß aufseiten der Landwirte auf großen Widerstand. Sie wollen sich nicht allein als Sündenböcke für das Artensterben abstempeln lassen. Die KLB will das wechselseitige Verständnis von Bauern und Verbraucher stärken. (Symbolfoto)
Foto: Sina Schuldt/dpa

Plus Die Katholische Landvolkbewegung Krumbach will den Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern fördern. Wie das gelingen soll.

Das wachsende Misstrauen, mit dem sich Landwirte und Verbraucher begegnen, hat sich durch das Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt noch verschärft. Während die einen die Landwirte als Hauptschuldige für das Artensterben in der Flur ausgemacht haben, sehen sich die Bauern zu Unrecht zum Sündenbock abgestempelt. Längst ächzen die Landwirte unter immer neuen Regelungen zur Düngung, zur Tierhaltung, zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, während ihnen gleichzeitig der harte Preiskampf des Einzelhandels die finanziellen Spielräume verengt. Um die tiefen Gräben zwischen Landwirten und Verbrauchern zu überwinden, will die Katholische Landvolkbewegung Krumbach (KLB) mit einer Podiumsdiskussion das Verständnis für die jeweils andere Seite fördern.

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