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Thannhausen
24.04.2020

Wie Georg Schwarz Thannhausen geprägt hat

Georg Schwarz beim Bieranstich des Thannhauser Volksfests.
3 Bilder
Georg Schwarz beim Bieranstich des Thannhauser Volksfests.
Foto: Dr. Heinrich Lindenmayr

Zwölf Jahre war Georg Schwarz Bürgermeister in der Mindelstadt. In dieser Zeit hat sich vor allem das Zentrum stark verändert, viel wurde gebaut.

In wenigen Tagen überlässt Georg Schwarz den Chefsessel im Rathaus seinem Nachfolger Alois Held. Zwölf Jahre war er Bürgermeister in der Mindelstadt, eben diese zwei Amtsperioden hatte er sich vorgenommen. Georg Schwarz ist einer, der im Leben immer wieder neue Herausforderungen sucht. Thannhausen war seine fünfte berufliche Station.

Wer das Loslassen geübt habe, dem falle der Abschied leichter, meint Schwarz, auch wenn er künftig das eine oder andere vermissen werde, vor allem das konstruktive Zusammenspiel mit seinen engsten Mitarbeitern im Rathaus, mit Thomas Bihler, Eva Pachner-Steinle und Julia Bode.

Wie sieht die persönliche Bilanz seiner beiden Amtsperioden aus? Es würde ihn freuen, wenn die Mehrheit der Bürger mit seiner Arbeit nicht unzufrieden wäre, sagt Schwarz. Diese Formulierung klingt übervorsichtig, denn er selbst ist durchaus überzeugt davon, die Stadt vorangebracht zu haben. „Sie wirkt städtischer“, meint er und bezieht sich dabei vor allem auf die sogenannte Neue Mitte und einige andere Akzente im Zentrum. Dass eine Bürgerinitiative den Abriss des Hotels „Engel“ und den Plan für den Rathausneubau kurz vor seinem Amtsantritt zu Fall gebracht hatte, das sei für ihn von Vorteil gewesen. So konnte er ohne Vorgaben neu ansetzen und unter Einbeziehung der Bürger die Mitte neu konzipieren.

Den „Engel“ abzureißen, ihn aber mit fast identischer Kubatur und Fassade neu zu bauen, das erwies sich als gangbarer Kompromiss. In Verbindung mit dem modernen Anbau, der Errichtung des Rewe-Marktes in unmittelbarer Nachbarschaft und der Gestaltung des Umfeldes ist ein städtebauliches Ensemble gelungen, das auch bei Auswärtigen viel Anerkennung fand. Richtig sei es für die Stadt gewesen, zudem einige andere Gebäude im Zentrum zu erwerben und damit entscheiden zu können, was in Thannhausens „Wohnzimmer“ passiere, da ist sich Schwarz sicher. Er bezieht sich auf das Bauberger-Haus, das nun gastronomisch genutzt wird, auf den „Kreuzwirt“, an dessen Stelle ein Wohn- und Geschäftshaus entstand. Er bezieht sich auch auf das Bisle-Zepf-Areal, wo heute eine Wohnanlage mit integrierten Läden steht.

Neue Nutzung des ehemaligen Kreisaltenheims

Sehr zufrieden ist der scheidende Bürgermeister auch mit der neuen Nutzung des ehemaligen Kreisaltenheimes. Hier seien zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen worden. Die Leitenmaier-Gruppe, die das Gebäude übernahm, hat dort nun ihren Firmensitz und zudem Wohnungen für die Mitarbeiter geschaffen. Sie musste nicht neu bauen und Flächen auf dem Firmengelände im Westen der Stadt versiegeln, im Gegenzug ist der Gebäudekomplex ideal genutzt und schmuck hergerichtet. „Wenn die Stadt das Gebäude behalten hätte, wäre es gewiss noch ein Leerstand“, sagt Schwarz. Überhaupt sei die Stadt sehr erfolgreich gewesen, im Innenbereich zu „verdichten“. Man sei mit der Ausweisung von nur einem neuen Baugebiet mit insgesamt 24 Plätzen ausgekommen in den zwölf Jahren.

Am Ende seiner Amtszeit hat Schwarz zudem die Weichen für die Bohrung neuer Trinkwassertiefbrunnen noch in diesem Jahr gestellt. „Derzeit wird das Trinkwasser zu oberflächennah gewonnen. So wollen wir sauberes Wasser in ausreichender Menge für die Zukunft erschließen.“ Heimplätze für die Senioren bereitzustellen, auch das gehöre zur Vorsorge für die Zukunft. Zwar sei die Stadt seit der Übernahme des Stadlerstiftes durch den Landkreis nicht mehr selbst Akteur bei der Fürsorge für die Senioren, anderseits wäre die Stadt mit dieser Aufgabe finanziell überfordert gewesen.

Und schließlich trage der Freizeitwert einer Stadt in erheblichem Maß zum positiven Lebensgefühl der Bürger bei. „Turncable ist ein Glücksfall gewesen, hier musste die Stadt lediglich für die nötige Infrastruktur sorgen“, sagt Schwarz. Sehr aktiv sei die Stadt bei der Neuanlage von Spielplätzen und der Aufwertung der alten Plätze gewesen. Die Sanierung von Hallenbad und Dreifachsporthalle konnte im Zusammenwirken mit den am Schulverband beteiligten Kommunen geschultert werden. Im historischen Rathaus wertete die Stadt die Bücherei auf und richtete ein Familienzentrum ein. Die Leseabende der Bücherei, vor allem aber das sommerliche Festival „Kult um 8“ trugen zur Belebung der Innenstadt bei und mit der Konzertreihe „Meisterwerke der Kammermusik“ hatte Thannhausen etwas Einmaliges in der Region.

Gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat

Für all das war Schwarz auf die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat angewiesen. Die Sitzungen zu leiten, das sei Stress pur, sagt er. Als Bürgermeister sei man der Ideen- und Impulsgeber, aber die Entscheidungen treffe der Stadtrat. „Man kann nie vorhersagen, was in der Sitzung passiert, wohin die Mehrheit der Räte tendiert, welche Entscheidung letztendlich getroffen werden. Die eine oder andere Niederlage lässt sich da nicht vermeiden.“ Ein Bürgermeister brauche daher ein gewisses Geschick, die Parteien, Gruppierungen und Strömungen zusammenzuführen.

Und das gelang Schwarz. Das Verhältnis zu seinen Stellvertretern, zu Karl Thiel, Erich Keller, Mine Waltenberger-Olbrich, Peter Schoblocher und Werner Kößler sei immer entspannt, geradezu freundschaftlich gewesen. Und nach langer, oft bis Mitternacht dauernder Stadtratssitzung trafen sich Bürgermeister und Räte gewohnheitsmäßig zu einem späten, die Gemüter wieder beruhigenden Feierabendbier. Ein Brauch, den Schwarz vielleicht doch vermissen wird.

Weitere Informationen zum Wechsel in der Thannhauser Kommunalpolitik finden Sie hier:

Stadtrat: Georg Schwarz erntet Lob für seine politische Leistung

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