1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Thannhauser Macher mit Medienvorliebe

Thannhausen

03.09.2018

Thannhauser Macher mit Medienvorliebe

Georg_Schwarz.jpg
3 Bilder
Georg Schwarz, Bürgermeister von Thannhausen
Bild: Felicitas Macketanz

Thannhausens Bürgermeister Georg Schwarz wird am heutigen Montag 60 Jahre alt. Wie sich der Rathauschef fit hält für technologische Herausforderungen der Gegenwart.

Gäbe es im Landkreis einen Wettbewerb, in welchem Stadt- oder Gemeindegremium die Räte auf den neuesten Stand der Technik informiert werden, Thannhausen hätte beste Gewinnchancen. Das liegt an Bürgermeister Georg Schwarz, der die neuen Medien zu seinem Hobby gemacht hat. Nach eigener Aussage kennt er kaum ein größeres Vergnügen, als in der Badewanne Fachliteratur über die Entwicklung neuer Kommunikations- und Präsentationsmedien zu studieren. So hält er sich auf dem neuesten Stand und setzt modernste Medientechnik im Stadtrat konsequent ein, um den jeweiligen Sachstand verständlich und anschaulich werden zu lassen. Die Räte, die Presse und die anwesende Öffentlichkeit profitieren davon.

Die Medienaffinität von Georg Schwarz hat ihre biografischen Wurzeln. Nach dem Abitur bei den Maristen in Mindelheim studierte der in Edelstetten geborene und dort aufgewachsene Schwarz an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Köln. Als Diplom-Verwaltungswirt war er von 1979 bis 1990 bei der Deutschen Bundespost tätig.

In dieser Zeit, der Pionierphase der Digitalisierung, hatte Georg Schwarz einen Schwerpunkt seiner Arbeit darin, die Nutzung digitaler Medien in der öffentlichen Kommunikation und Verwaltung voranzutreiben.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Wann die politische Karriere begann

Die politische Karriere von Georg Schwarz begann 1990. Bereits 1976 hatte er im Verbund mit einigen Mitstreitern die Junge Union Neuburg gegründet. Von 1990 bis 1996 wirkte er als Geschäftsführer des CSU-Bundeswahlkreises Neu-Ulm. Hier konnte er sein politisches Engagement mit seinen Kenntnissen der Verwaltung und modernster Kommunikationstechnik verbinden. In Neu-Ulm arbeitete Georg Schwarz eng mit Dr. Theo Waigel zusammen. Noch enger und intensiver dürfte die Kooperation mit einem anderen großen schwäbischen Politiker in den Folgejahren gewesen sein.

Von 1996 bis 2002 war Georg Schwarz Büroleiter und persönlicher Referent von Bezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher. Simnacher, so erinnert sich Schwarz, sei ein echter Macher gewesen, sprühend vor Energie und Ideen. Man musste froh darum sein, dass Simnacher einen Teil seiner Ideen wieder vergaß, alle wären niemals umzusetzen gewesen.

Die Einstellung des Machers und aktiven Gestalters prägt auch das eigenverantwortliche politische Handeln von Georg Schwarz, als Bürgermeister von Neuburg in den Jahren 2002 bis 2008 und als Bürgermeister von Thannhausen seit 2008. In der Mindelstadt realisierte er in seiner ersten Amtszeit die neue Mitte: Neubau des Rathauses und Ansiedlung eines großen Einkaufsmarktes im Zentrum. Ein Meilenstein der innerstädtischen Belebung wurde das von Schwarz initiierte „Kult um 8“.

In der zweiten Amtszeit treibt er die Erschließung neuer Wohnbaugebiete (Beatussteig) und Gewerbeflächen (Am Herrgottsberg) voran. Beim Hochwasserschutz musste der Bürgermeister bislang zuwarten, denn überregional war entschieden worden, dass zuerst Balzhausen an der Reihe sei.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren