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Warum Hilfe durch die Kartei der Not gerade jetzt so wichtig ist

Kommentar Von Peter Bauer
08.01.2021

Plus Wie erreicht man die Menschen, die Hilfe brauchen? Diese Frage steht in der Corona-Krise für eine durchaus beklemmende Dimension. Und dabei zeigt sich auch, was Hilfsorganisationen wie die Kartei der Not leisten.

Hilfe ist schwerer geworden in dieser aufgewühlten Corona-Zeit, deren schnelles Ende nicht absehbar ist. Umso beeindruckender ist, wie viele Menschen und Organisationen nicht nachlassen, wenn es darum geht zu helfen. Dazu gehört auch die Kartei der Not, das Hilfswerk der Augsburger Allgemeinen, der Allgäuer Zeitung und ihrer Heimatzeitungen. Dabei ist die Hilfeleistung durch die Kartei der Not maßgeblich vom Gedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ getragen.

Menschen nach harten Rückschlägen wieder ein „normales“ Leben zu ermöglichen: Das ist ein wichtiges Anliegen der Kartei der Not. 1965 wurde das Hilfswerk von Ellinor Holland gegründet. In vielen Jahrzehnten konnte die Kartei der Not bereits mit weit über 40 Millionen Euro helfen.

Krankheit, ein plötzlicher Todesfall in der Familie, ein schwerer Unfall, eine Behinderung: Plötzlich und unerwartet können Menschen in Not geraten. Die oft zitierte Schattenseite des Lebens kann in solchen Situationen auf eine mitunter drastische Weise Gestalt annehmen.

Nicht zuletzt durch die Lokalredaktionen in Schwaben und dem angrenzenden Oberbayern ist die Kartei der Not in der heimischen Region stark verankert, sie kennt die Probleme der Menschen vor Ort und arbeitet mit den Lokalredaktionen eng zusammen. So kommt am Ende das Geld dort an, wo es wirklich benötigt wird.

Die große Hilfe der Kartei der Not wäre nicht möglich ohne die vielen Benefizaktionen von Vereinen, Schulen, Firmen und Privatpersonen. Vieles davon konnte wegen der Corona-Lage zuletzt nicht stattfinden. Umso beeindruckender war, dass sich verschiedene Firmen und Organisationen zuletzt spontan zu einer Spende an die Kartei der Not entschlossen haben.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Denn es ist diese große Herzlichkeit, die die Basis für die tägliche Arbeit der Kartei der Not ist.

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