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Krumbach

08.07.2017

Warum „Live am Marktplatz“ abgesagt wurde

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Nach dem Brand ist die Kachelofen-Baustelle abgesperrt, die Sanierungsarbeiten haben begonnen. "Live am Marktplatz" wurde für 2017 abgesagt.
Bild: Peter Bauer

Nach anhaltenden Diskussionen erläutern die Veranstalter noch einmal ausführlich ihre Gründe. 2018 soll es aber einen neuen Anlauf geben.  

Warum wurde „Live am Marktplatz“ nach dem Brand der Gaststätte Kachelofen für das Jahr 2017 komplett abgesagt? Die Diskussionen in der Bevölkerung, insbesondere in den sozialen Medien, reißen nicht ab. Auf ihrer Facebook-Seite und gegenüber unserer Zeitung haben die Organisatoren Herbert Haas (Kachelofenwirt), Bodo Gewinner und Maximilian Behrends ihre Gründe noch einmal ausführlich erläutert. Zunächst hatten sie gehofft, die Veranstaltungsreihe eventuell am Samstag, 29. Juli fortsetzen zu können. Doch dann gab es für Kachelofenwirt Herbert Haas die niederschmetternde Nachricht, dass es wohl rund sechs Monate dauert, bis der Kachelofen wieder geöffnet werden kann. Die Infrastruktur des Gasthauses Kachelofen ist aber eine wesentliche Grundlage für die Veranstaltung „Live am Marktplatz“.

Angesichts der massiven Schäden müsse nun das gesamte Gebäude entkernt und ein neuer Dachstuhl aufgesetzt werden. „Der Marktplatz wird damit zur Großbaustelle und eine Bewirtung und ,Live am Marktplatz’ sind leider unmöglich“, erklären Haas, Behrends und Gewinner.

Keine Chance sehen die Veranstalter, „Live am Marktplatz“ an einen anderen Ort zu verlagern. Technisch sei dies schwierig, es würde finanziell einen „Mehraufwand“ bedeuten. Und „Live am Marktplatz“ sei dann eben nicht mehr „Live am Marktplatz“. Eine Veranstaltung „mit diesem Flair an anderer Stelle zu veranstalten, ist leider unterm Strich nicht möglich – so sehr wir es uns auch wünschen würden“, erklären die Organisatoren.

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Doch Behrends, Haas und Gewinner sind zuversichtlich, dass „Live am Marktplatz“ im Mai 2018 fortgesetzt werden kann. Bereits seit Ende März laufe die Planungsphase für das kommende Jahr.

Die genaue Höhe des Brandschadens war zuletzt immer noch unklar. Bereits unmittelbar nach dem Brand schätzte die Polizei den entstandenen Schaden auf „mehrere Hunderttausend Euro“. Der Schaden sei „in der Tat immens“, sagte Kachelofen-Wirt Herbert Haas im Gespräch mit unserer Zeitung (wir berichteten). Noch nicht ermittelt war bis zuletzt die Brandursache. Mittlerweile ist die Baustelle abgesperrt, die Sanierungsarbeiten sind angelaufen. Immer wieder vor Ort ist eine Fachfirma für die Beseitigung von Brand- und Wasserschäden. Laut Haas wird die Grundsanierung im Inneren des Gebäudes mindestens drei bis vier Monate dauern, bis zur Wiedereröffnung dürften sechs Monate vergehen.

Das Gebäude werde für die anstehenden Arbeiten jetzt eingerüstet. Die Nassauerstraße sei dann wieder frei befahrbar, auf dem Marktplatz werde, so berichtete Haas, ein Kran aufgebaut, um das Dach abzubauen.

Verschoben werden müsse die Eröffnung des neuen Hotels südlich der Gaststätte. Geplant war die Eröffnung im Oktober, stattfinden soll sie nun im Dezember oder Januar. Haas hat wiederholt betont, dass ihn der Zuspruch aus der Bevölkerung sehr freue. Es werde auf alle Fälle weitergehen.

Ausführliche Informationen zu „Live am Marktplatz“ gibt es auf der Internetseite der Veranstalter.  

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